Kürbis: Ideal für Gemüseverweigerer

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Hast du auch einen Gemüseverweigerer zu Hause? Da macht man sich die Mühe und kocht immer wieder neue Dinge und versucht die Ernährung zu verbessern – und dann streiken Kinder und/oder Partner und wollen nicht mal probieren! Fairerweise muss ich allerdings sagen: Ich erinnere mich selbst noch gut an meine Kindheit und an die schrecklichen Tage an denen es Kohlsprossen zu Mittag gab. Mein kleiner Bruder musste regelmäßig würgen, wenn er Erbsen nur sah. Als Kind muss sich der Geschmackssinn nach und nach noch entwickeln – auch Geschmack ist etwas, das man lernen muss. Und das dauert eben.

Wir haben mehrere Strategien, wie sich kleine und große “Mitbewohner” nach und nach an Gemüse und andere gesunde Dinge gewöhnen – und zwar so, dass keine Kriege mehr am Esstisch geführt oder gewisse Dinge gar nicht mehr gekocht werden.

Unser heutiger Tipp: versuch es mal mit Kürbis.
Wusstest du, dass Kürbis ein echter Alleskönner ist? Mal abgesehen davon, dass man ihn sogar als Dekoration oder gruselige Laterne zu Halloween verwenden kann, sind Kürbisse die idealen Sattmacher, strotzen vor gesundheitsfördernden Eigenschaften und können wunderbar in Gerichten “versteckt” werden. Aus Kürbis kann man nicht nur die typischen Suppen machen, sondern auch Aufläufe, Gratins, Pürees und sogar Kuchen oder Gebäck zaubern! So merken Kinder (und größere Gemüseverweigerer….) gar nicht, dass sie eigentlich Gemüse essen. Der leicht süßliche Geschmack ist dabei auch ein Pluspunkt!
Außerdem ist Kürbis sehr gesund. Er stärkt unser Immunsystem, hat entzündungshemmende Wirkungen und macht satt.

In den vergangenen Jahren hat insbesondere der aus Japan stammende Hokkaido-Kürbis immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Das hat mehrere Gründe: der breitrunde, leuchtend orange Hokkaido ist schon mal um einiges kleiner als seine Artgenossen – was ihn praktisch für kleinere Haushalte macht. Im Vergleich zu anderen Kürbissen hat er außerdem eine höhere Nährstoffdichte und einen niedrigen Fettgehalt. Mit seinem nussigen Geschmack, der an Kastanien erinnert, ist der Hokkaido vielseitig einsetzbar. Was wir neben dem Geschmack am tollsten finden: wir müssen ihn nicht schälen! Denn wer schon mal einen großen Kürbis geschält hat, weiß, wie mühsam das sein kann – und wir im Faustformel Team sind eher faule Köche….

Anstatt der typischen Kürbissuppe haben wir morgen mal ein ganz anderes Kürbisrezept für euch: Kürbis-Mangold-Auflauf . Sag uns dann Bescheid, wie das bei deiner Familie angekommen ist!

2 Kommentare zu „Kürbis: Ideal für Gemüseverweigerer“

  1. Liebe Frau Walleczek!
    Frage 1: Kürbis ??? Darf ich essen – zählt zu Gemüse oder darf ich nur 1 Faustgröße davon??? Liebe Kürbis….
    Frage 2: Wenn ich mich mit der Faus schwer tu – kann man sagen 1 Kaffeebecher entspricht auch dergleichen Menge (Tennis spiele ich ja auch nicht)
    Bin 46 Jahre, 180 cm groß und wiege 70 kg
    …entspreche dem „Durchschnitt“ … aber es ist ein täglicher Kampf die richtige Menge abzuschätzen

    1. Julia Nittmann

      Liebe Susi!
      1) Ja, Kürbis zählt zum Gemüse!
      2) Wir haben mit Absicht so ungenaue Mengenangaben, weil wir wollen, dass ihr ein entspanntes Verhältnis zum Essen entwickelt. Ob das jetzt ein paar Gramm mehr oder weniger sind, ist da meist nicht wichtig. Halte einfach deine Faust neben die Kohlenhydrate und Vergleiche die Größe – wenn es ungefähr gleich ist, passt das schon 😉
      Liebe Grüße,
      Julia

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