Rote Rübe – wozu?

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Rote Rübe (oder rote Bete, wie sie in Deutschland heißt) mögen viele gar nicht. Dabei ist das ein wunderbares Lebensmittel mit vielen Vorzügen.

Vor kurzem hatten wir eine interessante Frage in unseren Emails – das habe ich mir zum Anlass genommen, ein bisschen die – meist verkannte –  rote Rübe näher in den Mittelpunkt zu rücken.

Aber wozu rote Rüben überhaupt essen? Rote Rüben sind für viele ein “erworbener Geschmack”, das heißt, sie müssen sie einige Male (hoffentlich gut zubereitet!) essen, bevor sie anfängt ihnen zu schmecken.

Aber das lohnt sich! Denn rote Rüben sind ein heimisches, regionales, gut lagerfähiges Gemüse mit VIELEN Vorteilen:

  1. wirkt blutdrucksenkend
  2. hilft der Entgiftung
  3. hat “Anti-Krebs-Eigenschaften”
  4. kann den Blutfluss zum Gehirn erhöhen (was die Entwicklung von altersbedingter Demenz verlangsamen kann)

Also – wenn du rote Rübe noch nie gegessen hast oder bisher nicht gemocht hast, probier doch vielleicht eines unserer Rezepte „Doppelt rote Suppe“ und gib ihr noch eine Chance!

Zurück zur Email, die wir bekommen haben:

Hallo Sasha,
seit ich bei den Detox-Days mitgemacht habe, bin ich auf den Geschmack von Roten Rüben gekommen und esse sie sehr gerne.
Dabei stoße ich aber auf folgendes Problem:
sofern nicht frisch erhältlich, habe ich die Wahl zwischen Roten Rüben aus dem Glas oder aus dem Plastikbeutel. Bei denen im Glas ist (unter anderem) Zucker zugesetzt; die aus dem Plastikbeutel sind eben in Plastik eingeschweißt (Stichwort BPA, Weichmacher, hormonartig wirkende Stoffe, krebserregend). Beides nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Welche Variante wäre eurer Ansicht nach das „kleinere Übel“?
Danke und liebe Grüße!

Meine Antwort dazu:
Gute Frage! Wie du richtig sagst, bringt beides so seine „Problemchen“ mit. Denn zugesetzter Zucker ist nicht ideal, aber die Plastikfolie kann Schadstoffe an die Rübe abgeben, die wir dann mitessen. Allerdings würde ich jetzt auf Anhieb mal sagen, dass das bisschen Zucker im Glas nicht viel ausmacht (das ist ja keine Marmelade oder Süßspeise, sondern hier geht es um eine Prise), aber die Weichmacher in der Plastikfolie weniger ideal sind. Theoretisch wäre es am besten, rote Rüben selber zu kochen.

ABER: ehrlich gesagt bin ich die meiste Zeit viel zu faul, rote Rüben selber zu kochen und zu schälen. Und wenn die gesunde Ernährung zu mühsam wird, dann hält das viele davon ab, sie durchzuhalten (mich eingeschlossen). Ja, ich finde, man sollte sich für gute Ernährung und frisches Kochen Zeit nehmen – aber das heißt nicht, dass man unbedingt alles selber machen muss, man kann sich das Leben auch ein bisschen einfacher machen. Ist zumindest meine Meinung.
Die fertig gekochten und in Folie eingeschweißten roten Rüben verwende ich anders als den fertigen Salat im Glas – für mich kann man kann sie also nicht zu 100% mit dem fertigen Salat ersetzen. Ich kaufe daher je nach Lust und Laune die im Glas oder eingeschweißt – und rede mir dann fest ein, dass Weichmacher in der Plastikfolie vor allem von Fett angezogen werden und die Rüben kaum Fett enthalten und deswegen nicht viele Weichmacher in die roten Rüben übergegangen sind…. 🙂
Ich versuche Plastik und Zucker in meinem Leben zu vermeiden, wo ich kann – aber ich kann nicht immer und manchmal siegt die Bequemlichkeit. Dann finde ich es besser, ein gesundes Lebensmittel wie rote Rüben zu essen – als sie wegen „Überarbeitung“ nicht zu essen.

Was meint ihr?

Quelle: http://www.webmd.boots.com/healthy-eating/guide/beetroot-benefits

5 Kommentare zu „Rote Rübe – wozu?“

  1. Leider werden wir dem Plastikmüll nicht Herr werden. Aber ich freue mich jetzt schon, wenn unser Gemüsebauer am Samstag wieder vor Ort ist, da gibt es saisonelles Gemüse von seinem Glashaus oder Feld, die in der Früh frisch abgeschnitten werden und unverpackt direkt vor Ort kommen.
    Bezüglich verpackten Roten Rüben. Auf Wochenmäkten findet man gekochte Rote Rüben, die man nur noch schählen muss und nicht in Plastik eingeschweißt sind.

  2. Ich habe die roten Rüben im Garten, daher muss ich sie selber kochen 😉 – ich koche immer erine Partie Salat ein, einpar Stunden Arbeit und ich hab den ganzen Winter einen Vorrat! Die rohen roten Rüben, die ich aufheben für den Winter stecke ich in einen dunklen Sack und lege ihn in die kühle Speis, so halten die Rüben bis zum nächsten Frühjahr! Wenn ich zu faul bin zu kochen, dann gibt es rohen roten Rüben Salat mit Apfel, das ist köstlich und geht schnell!

  3. Brigitte Zellermayer

    Ja, liebe Sasha, auch ich bevorzuge die Roten Rüben in Plastik verschweißt. Habe versucht sie selbst zu kochen, aber das ist ein herum Getue und die rote Farbe hat man überall. Seit dem Zeitpunkt wo ich Rote Rüben gekocht, verschweißt bei Hofer gefunden habe mache ich mir den Salat selbst – ist nicht so sauer – und habe schon zwei Rezepte „Rote-Rüben-Risotto mit Feta“ und „Rote Rüben-Risotto mit Parmesan“ in meine Rezeptmappe aufgenommen. Freut mich, dass es auch noch gesund ist.

  4. Gabriele Hahn

    Hallo Zusammen! Ich liebe rote Rüben wie ihr sie nennt bei mir heissen sie rote Beete oder wie die Schweizer sagen Randen! Hier in der Schweiz bekomm ich sie nur eingeschweisst allenfalls mal im Plastikbecher aber das hält mich nicht davon ab sie zu essen! Da ich grössten Teil alles was mal Plastik war in meinem Haushalt durch Glasbehälter ersetzt habe, denke ich das man das durchaus mal verkraften kann wenn man sonst so gut auf alles schaut! Also rote Rübe pro????????

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