3 Strategien, wie man auch als “Diätgeschädigte” erfolgreich wieder “hinein findet”. Und wie es diesmal klappt.

3 Strategien, wie man auch als “Diätgeschädigte” erfolgreich wieder “hinein findet”. Und wie es diesmal klappt.

Hast du schon so viele “Neuanfänge”, “Challenges”, “Durchstarts” und Programme gemacht, dass du sie kaum zählen magst? Aber du bist leider eher wie einer dieser Raucher, die immer sagen: “Ich kann jederzeit leicht zu rauchen aufhören – das habe ich schon über 40 Mal gemacht……”? Klassiker. Wir kennen das alles (und waren es selber mal). Wenn du in diese Gruppe gehörst, dann brauchst du eine neue Strategie. Keine noch strengere und kein noch längeres Programm, sondern eine, die du gewinnen kannst. Also: was machen denn eigentlich diejenigen anders/richtig/besser, die es erfolgreich schaffen?

Für mich war der September immer schon der “Anfang des Arbeitsjahres”. Vielleicht liegt es daran, dass er mit meinem Geburtstag beginnt, vielleicht einfach deswegen, weil die Schule wieder anfängt und die langen Sommerferien vorbei sind – oder vielleicht deswegen, weil, wie dieses Jahr, die Sommerhitze endlich vorbei ist und man im Büro nicht schmilzt, sondern viel besser konzentriert arbeiten kann. Wie auch immer – es scheint, als wäre ich mit dieser Ansicht nicht alleine. Ich habe gerade irgendwo gelesen “September ist der bessere Januar” – sprich: die Neujahrsvorsätze, die man normalerweise im Januar umsetzt, gehen viele im September an. Finde ich toll!

Aber, da droht auch Gefahr: denn gerade, wenn man schon “diätgeschädigt” ist und schon unzählig viele Male “neu durchgestartet” ist, ist das letzte, was man braucht, noch einen weiteren erfolglosen Versuch auf seiner Liste. Das ist frustrierend. Und jedes Mal, wenn wir frustriert werden, wird es ein kleines Bisschen schwieriger, dass wir beim nächsten Mal motiviert an die Sache heran gehen – und es irgendwann erfolgreich schaffen.

“Diätgeschädigten” zu helfen ist unsere tägliche Arbeit. Deswegen und genau für diese Menschen wurde das Faustformel System entwickelt. Und weil gerade jetzt wieder viele “durchstarten” oder nach dem Urlaub wieder in ihr System hineinfinden wollen/müssen, hab ich mir gedacht, es wäre vielleicht nützlich, wenn ich die 3 wichtigsten Strategien zusammen fasse, die wir erfolgreich finden:

Strategie 1: Kurzer Einstieg, langfristig mit Strategie

Bei dieser Strategie machst du ein kurzes, knackiges, recht strenges Programm, dass dich wieder in den Rhythmus bringt. Das ist sehr, sehr nützlich, wenn du z.B vor dem Urlaub (oder den Feiertagen – das funktioniert dann auch wunderbar nach Weihnachten) schon einen ganz guten Rhythmus gefunden hattest, aber der Urlaub bzw. Weihnachten hat dich komplett aus der Bahn geworfen. Da geht es dann darum, dem Körper quasi wieder “in Erinnerung” zu rufen, wie sich das angefühlt hat und einen ersten, kleinen Erfolg zu haben.

Wichtige Punkte:
  • Nimm dir kein zu langes Programm vor. Lange Pläne sind wunderbar – aber nicht, wenn du schon vieles hinter dir hast (und seien wir mal ehrlich: kaum jemand hält sie durch). Ich bin die beste Planerin der Welt. Leider habe ich keine meiner strengen 100-Tage oder 6-Wochen-Pläne jemals mehr als 2 bis 3 Tage durchgehalten. Strenge Programme müssen daher KURZ sein. Die ideale Länge ist 3 bis maximal 10 Tage. Finden wir zumindest. Das ist überschaubar, hat ein Ende (!) – und deswegen zieht man das auch eher durch.Unsere Fäustlinge lieben dafür unsere Detox Days, Faustformel Zuckerfrei oder auch unser Stoffwechsel S.O.S..
  • Du brauchst für “danach” eine Strategie. Den strengen Plan wirst du nicht ewig durchhalten (und sollst du auch gar nicht). Eine erfolgreiche Ernährungsumstellung soll in dein Leben passen. Wir sagen immer: “alltagstauglich, familienfreundlich, leistbar.” Wenn du vorher schon eine gute Strategie hattest und nur wieder reinfinden musst, dann ist ein Kurzprogramm ideal. Wenn du mit einem kurzen Programm neu anfängst, dann überleg dir vorher schon, wie es danach weiter geht. Was NICHT geht: zu planen, das strenge Programm ewig zu machen. Daran wirst zu ziemlich sicher scheitern. Du willst ja irgendwann ein entspanntes Verhältnis zum Essen bekommen, oder nicht? Dann versuch nicht, mit einem strengen Programm da hinzukommen. (Unsere Fäustlinge machen übrigens nach den Kurzprogrammen sehr oft mit dem Faustformel Club weiter).
  • Such dir ein Programm, das dein größtes Problem löst – dann hast du ein schönes Erfolgserlebnis und das hilft dir, dass du danach mit einer alltagstauglichen Strategie weitermachst. Achtung: das Ziel sollte NICHT eine bestimmte Kilogramm-Zahl sein. Also nicht: “Ich muss jetzt erst mal diese 2-3 kg aus dem Urlaub abnehmen, dann komme ich schon rein”. Das ist für die meisten eine Katastrophe. Denn: du hast überraschend wenig Einfluss, wie schnell oder langsam du abnimmst. Da braucht dir nur ein bisschen Wasserstau (zB zyklusbedingt…..) oder Stress (hilft auch nicht beim Abnehmen) oder Schlafmangel (am nächsten Tag verhalten sich deine Zellen wie bei einem Diabetiker….) dazwischen kommen und schon funktioniert das nicht so, wie du das so wunderbar geplant hattest. Außerdem: dein Körper ist keine Maschine und Abnehmen funktioniert nicht linear. Also konzentriere dich auf ein “Problem”, das du lösen möchtest. Zum Beispiel: Du kommst an Süßigkeiten einfach nicht vorbei? Dann “repariere” dieses Problem zuerst – dafür wäre zB unser Faustformel Zuckerfrei-Programm ideal. Du hast das Gefühl, dein Körper sollte mal entgiften, damit das Abnehmen überhaupt richtig klappen kann? (in unserem Fettgewebe sind Schadstoffe gespeichert, die das Abnehmen erschweren können). Dann ist vielleicht unser Detox Days-Programm etwas für dich. Du hast schon alles probiert, aber bei dir klappt Abnehmen nur, wenn du es “radikal” angehst? Dann solltest du daran arbeiten, deinem Stoffwechsel einen kleinen Push zu geben, aber nicht planen, für immer “radikal” zu sein – dann schau dir vielleicht Stoffwechsel S.O.S. an.
Strategie 2: Der Weg ist das Ziel

Bei dieser Strategie geht es nicht um kurzfristige Erfolge, sondern um langfristige Ziele. Der Fokus ist hier nicht auf dem Gewicht (das wird sich dann auch nach und nach in die richtige Richtung bewegen, aber das “beobachten” wir maximal, wir “arbeiten” nicht daran).

Hier geht es darum, nach und nach gesunde Gewohnheiten in sein Leben einzubauen und langfristig auch zu behalten. Das gibt kurzfristig nicht so schnell messbare Erfolge, ist aber langfristig viel nachhaltiger und erfolgreicher.

Gerade, wenn man “diätgeschädigt” ist, hat man oft das Gefühl, man hat keine Kontrolle über sein Gewicht, seinen Körper oder sein Essverhalten. Und wenn du zu denen gehörst, die auch mal Fressattacken oder Heißhunger auf Süßes haben, dann hat dir dein Körper schon oft genug bewiesen, dass du kaum kontrollieren oder steuern kannst, was und wie viel du isst. Mit dieser Strategie versuchst du aber nicht Kontrolle über deinen Körper zu bekommen, sondern bekommst einzelne Aspekte deines Lebens in den Griff, was sehr befriedigend und motivierend ist. Und langfristig extrem viel bringt.
Mögliche Dinge, die du dir vornehmen könntest:

  • Keine gesüßten Getränke
    (außer in 80:20-Momenten – so heißen die “Ausnahmen” im Faustformel System). Kauf nichts mehr nach, stell deinen Konsum um und vor allem: trainiere deine Geschmacksnerven, auch ungesüßten Kaffee oder reines Wasser zu mögen. Das dauert, aber es klappt. Versprochen. (Im Faustformel Club machen wir im Oktober die “ich mag das nicht”-Challenge, da lernt man seinen Geschmack umzustellen. Vielleicht wäre das ja dann etwas für dich).
  • 2 Tage pro Woche mit Plan essen.
    Die Wahrheit ist: Menschen, die ihre Ernährung im Griff haben, essen mit Plan. Sie kaufen mit Plan ein und wissen, was sie morgen oder in den nächsten Tagen wann essen werden. Außer, du kannst dir einen privaten Koch leisten, der die Planung für dich übernimmt, wirst du das irgendwann selber lernen müssen (bei einigen heißen diese “Privatköche” auch “Mama” oder “meine Frau” ;-)) . Fang damit an, dass du ein oder zwei Tage pro Woche planst und auch durchziehst.
  • 3 Mal pro Woche das Essen vorbereitet ins Büro mitnehmen.
    Wenn das Essen im Büro nicht ideal ist und du dann immer beim “Weckerl” oder “Döner” landest, dann überleg dir, ob du nicht dein Essen zu Hause vorbereitest und mitnimmst. Es spricht übrigens nichts dagegen, dass du 3 x hintereinander das Gleiche isst. Einmal kochen – drei Mal essen! Ideen dazu findest du übrigens in unserem Foodplan.
  • Montag bis Freitag jeden Tag (gesund) frühstücken.
    Wenn du bisher noch nicht oder falsch frühstückst und dich das dann später aus der Bahn wirft (Heißhunger auf Süßes am Nachmittag haben oft damit zu tun, dass man das Falsche frühstückt), dann stell doch mal dein Frühstück um. Aber nimm dir nicht gleich 7 Tage vor. Drei Tage oder “Mo bis Fr” reichen für den Anfang völlig.
  • 2 x pro Woche keine “kalte Jause” oder Pizza am Abend, sondern frisch kochen.
    Wenn du bisher meistens müde nach Hause kommst und dann bei dir nur die kalte Jause (oder die schnelle Pizza) am Programm steht, ist das vielleicht ein guter Start für dich. Aber, wie schon oben erwähnt: nimm dir nicht vor, jeden Tag zu kochen, das ist für den Anfang zu viel.
  • Etc etc – da gibt es viele Ideen, was man angehen könnte. Ideen und Strategien (und Rezepte und Pläne!) dazu findest du auch im Faustformel Club. Dort findest du auch die Unterstützung der Community, die dir bei Fragen und Problemen weiterhelfen kann.
Strategie 3: Nützliche Challenges, die Gewohnheiten aufbauen – möglichst in der Gruppe

Es gibt alle möglichen Challenges, die man im Internet mitmachen kann. Du kannst 100 Tage jeden Tag Yoga machen, 30 Tage lang täglich Smoothies trinken, 30 Tage jeden Tag Sport machen etc etc etc. Die Möglichkeiten sind endlos.
ABER.

Die allermeisten Challenges sind sinnlos. Nicht, weil es nicht wunderbar wäre, wenn man jeden Tag Yoga macht!

Aber:
1) Wir reden hier mit Menschen, die schon alles versucht und vieles angefangen haben. Das letzte, was die brauchen, ist ein weiteres, sehr strenges Programm, an dem sie scheitern werden. Wie schon oben erwähnt: ich bin die weltbeste Planerin. Ich mache WUNDERBARE Listen. Leider wird keine jemals mehr als zwei Mal abgehakt. Außer, ich mache realistische Pläne. ZB habe ich aufgehört mir vorzunehmen, jeden Tag Yoga zu machen. Die “100 Tage auf der Matte” Challenge habe ich auch angefangen. Und am 3. Tag schon nicht mehr gemacht. Jetzt mache ich “so ungefähr 5 Mal pro Woche ca 20 Min Yoga”. Das mache ich jetzt schon seit Monaten. Ich liebe es. Es tut mir gut. Und es ist keine “Challenge” mehr, weil es zur Gewohnheit geworden ist. Was uns zum zweiten Punkt bringt:

2) Challenges sind dann sinnvoller, wenn man sie verwendet, um sinnvolle Gewohnheiten aufzubauen. Denn: Gewohnheiten entwickelt man nur, wenn man etwas wirklich regelmäßig macht. Und man wird etwas erst frühestens nach zwei bis drei Wochen (manche Dinge erst nach Monaten!) wirklich gewohnt. Dafür braucht man also anfangs Disziplin (später ist man es ja dann “gewohnt”, da braucht man dann keine Disziplin mehr, dann geht das automatisch – das ist auch das Geheimnis der unglaublich “disziplinierten Menschen”, die du so bewunderst. Die haben einfach nur bessere Gewohnheiten als du).
Also nutze das bisschen Disziplin, das du hast, um dir selber etwas beizubringen, was du immer schon als gute Gewohnheit haben wolltest. Aber willst du wirklich für den Rest deines Lebens jeden Tag ein Smoothie trinken? Igitt. Ich nicht. Aber “jeden Tag zu frühstücken” wäre zB ein sinnvolles Verhalten (aber erlaube dir “Joker”, denn manchmal mag man einfach nicht oder die Zeit wird zu knapp etc etc – siehe Punkt 1).

Im Faustformel Club bieten wir regelmäßig Challenges an – weil es in der Gruppe einfach noch besser funktioniert und motivierender ist. Dabei achten wir aber darauf, dass wir möglichst sinnvolle Verhalten trainieren (“fast jeden Tag Bewegung” oder “30 Tage zuckerfrei – mit nur einer wöchentlichen Ausnahme”, die “ich mag das nicht Challenge” (bei der man seine Geschmacksnerven auf das trainiert, was man bisher gehasst hat und so seinen Speiseplan um einige gesunde Nahrungsmittel erweitert) und dass wir IMMER “Joker” dabei haben. Wir finden das schon “für den Kopf” wichtig – denn Menschen, die schon viele Diäten und Programme hinter sich haben, brauchen vor allem eines: ein entspanntes Verhältnis zum Essen. Und das bekommt man, unserer Meinung nach, nicht, indem man etwas möglichst streng durchzieht.
Also, du hast drei Möglichkeiten:

  1. Kurzer, strenger Einstieg, langfristig mit Strategie
  2. Schrittweise umstellen – “Der Weg ist das Ziel”
  3. Challenges, die dir zu nützlichen Gewohnheiten verhelfen

Damit erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, auch als “Diätgeschädigte” endlich erfolgreich wieder reinzufinden.

Ist dieser Artikel für dich hilfreich? Wie bist du es bisher angegangen um wieder reinzufinden – und warst du damit erfolgreich? Sag uns in den Kommentaren, was du davon hältst – und wenn du erfolgreiche Strategien hast, freuen sich viele, wenn du sie hier mit allen teilst. Oft kommen die tollsten Tipps aus unsere unglaublichen Fäustlings-Community!

Im Oktober läuft übrigens im Faustformel Club eine “Ich mag das nicht”-Challenge (natürlich mit Joker). Wenn das etwas für dich sein könnte, um ein bisschen mehr gesunde Vielfalt in deine Ernährung zu bringen, dann kannst du hier um nur EUR 1 für einen Monat in den Club hineinschnuppern. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch du bald zu den Fäustlingen gehörst!

4 Kommentare zu „3 Strategien, wie man auch als “Diätgeschädigte” erfolgreich wieder “hinein findet”. Und wie es diesmal klappt.“

  1. Ja,da ertappt man sich beim Lesen immer wieder aufs Neue dabei, den guten alten, ,,Spiegel “ vorgesetzt zu bekommen; )
    Und ich will auch endlich wieder alles
    , ,richtiger “ machen, aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll,da mich meine 20 Monate alte Tochter immer noch nicht ganz, ,loslässt“ und teilweise gestillt wird.
    LG

    1. Kleine Schritte, Daniela! Such dir vielleicht einfache Rezepte, die du vorkochen kannst, und von denen du mehrmals essen kannst – dann hast du etwas zu essen fertig, wenn es mal stressig ist und du nicht dazu kommst, für dich selber etwas herzurichten (falls deine Tochter noch etwas anderes isst als du – obwohl sie mit 20 Monaten eigentlich schon ganz normal mit der Familie mitessen sollte und könnte). Such dir eine „Baustelle“, die dir wichtig ist und „repariere“ die – ist es das Frühstück? Sind es die Süßigkeiten? Lässt du andere Dinge vorgehen, weil es mal stressig wird und hast dann zu große Abstände zwischen den Mahlzeiten? Nimm dir EINE Sache vor und gehe die mit System an, denn das ist dann nachhaltig. Und so wirst du auch zum besten Vorbild für deine Tochter. Wenn du Ideen für Rezepte brauchst – im Faustformel Foodplan (Teil des CLubs) haben wir ganz viele!

  2. Ruth Engelmann

    DAS BIN ICH! Auch ich erstelle Pläne und Gewichtsgraphiken, aber leider ohne nachhaltigem Erfolg. Wenn sich mein Tagesplan ändert, das passiert ständig, werfe ich alles über den Haufen, esse unterwegs irgendwas, damit der Magen Ruhe gibt und dann schmeisse ich alles hin. Im Geist fange ich jeden Tag wieder von vorne an. Das Frühstück passt zu 100 %, das habe ich bei dir gelernt, und ich liebe seit ich beim Club bin Smoothies in allen Variationen und Eigenerfindungen. Aber dann….. Ich esse die Süssigkeiten obwohl ich keinen Hunger und schon gar keinen Heißhunger habe, davon komme ich einfach nicht los. Ich wollte die September Challenge machen, gleich am ersten Tag habe ich gepatzt, da ich einfach darauf vergessen habe. Ich glaube, ich bin ein hoffnungsloser Fall. Das, was ich an Gewicht zu verlieren habe, ist überschaubar, 15 kg. In der Facebookgruppe sehr ich immer nur Erfolgsmeldungen, die mich frustrieren, weil ich es nicht schaffe. Sorry für die Jammerei.

    1. Ich bin froh, dass du dich hier „wiederfindest“! Danke für deinen Kommentar! Und: keine Sorge! Das, was du hier aussprichst, denken sich insgeheim die Allermeisten! Deswegen spezialisieren wir uns ja auf die „Diätgeschädigten“ – denn alle tun immer so, als wäre das einfach so super und so locker und jeder würde jede Challenge immer schaffen.
      Also: 1) Das Frühstück zu „reparieren“ war schon ein toller erster Schritt. 2) Wenn eine komplette Challenge im Moment noch zu viel ist, dann mach einen weiteren, kleinen Schritt. Es klingt ein bisschen so, als wäre dein nächster Schritt jetzt „und ab jetzt mach ich ALLES richtig“ gewesen – das ist vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Such dir eine Kleinigkeit aus, die du als nächstes „reparierst“ und mach das mal 2-3 Wochen. Und NIX anderes Neues. 3) Bei unseren Challenges gibt es Joker. In diesem Monat sind es vier (wenn ich das richtig im Kopf habe) – also selbst, wenn du bis gestern ALLES verhaut hast, könntest du ab heute noch mitmachen. Oder du deine Challenge starten eben jetzt. Oder Geht 30 Tage ab heute. Außerdem: wie genau du die Challenge machst, bleibt ja völlig dir überlassen!! Vielleicht fängst du mal mit „7 Tagen ohne Zucker“ für dich an (mit einem Joker) oder so – das ist überschaubarer. Sei geduldig mit dir (und anderen) – und sei stolz drauf, was du schon erreicht hast. Und dass du es überhaupt angehst!

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