Machen Superfoods Sinn?

Machen Superfoods Sinn?

Gerade vor Kurzem ist es mir im Supermarkt wieder einmal aufgefallen, wie viele (angebliche) “Superfoods” dort verkauft werden. Dosen mit Maca-Pulver, Gerstengraspulver, Beutel mit verschiedensten Proteinpulvern und vieles mehr. Aber was davon braucht man wirklich? Und was ist eigentlich ein “Superfood”?

„Superfood“ ist kein eindeutig definierter (oder geschützter) Begriff. Man hat einfach angefangen Lebensmittel, die besonders toll für den Körper sein sollen, als “super” zu bezeichnen. Aber in Wahrheit dürfte man alles so nennen – es ist ein Begriff, der nicht so sehr deine Gesundheit fördern soll, sondern vor allem den Verkauf. Und natürlich gibt es viele “super” Lebensmittel für den Körper! Ich möchte gar nicht bestreiten, dass das eine oder andere Produkt, das da verkauft wird, eine positive Wirkung haben kann.

Aber mir geht es hier um etwas anderes: Studien zeigen immer wieder, dass die gesündeste Ernährung für Menschen die ist, bei der oft (nämlich mindestens einmal täglich oder noch öfter) mit frischen, unverarbeiteten Zutaten frisch gekocht wird. Eine Ernährung, die aus “Lebensmitteln” und nicht aus “Pulvern” besteht. Oder, wie der berühmte Ernährungsexperte Michael Pollan das ausdrückt: “Ernähren Sie sich wie jemand, der Nahrungsergänzungsmittel nimmt (denn das sind Menschen, die sich oft schon überdurchschnittlich gut ernähren) und sparen Sie sich dann die Nahrungsergänzungsmittel”.

 

Superfoods aus dem eigenen Garten?

Mit anderen Worten: Die Basis muss eine Ernährung aus möglichst hochwertigen, unverarbeiteten, frisch zubereiteten Lebensmitteln sein. Und wenn man die mal hat, ist die Frage, wie wichtig dann die (oft teuren!) Extras wirklich sind. Und ohne eine “gesunde Basis”, werden die tollen Superfoods nicht viel ausrichten können – denn die Basis muss zuerst her.

Nahrungsmittel liefern nicht nur Nährstoffe, sie haben oft auch “eine Wirkung” im Körper. Es gibt also wirklich Lebensmittel, die man z.B. gezielt dafür einsetzen kann, die Leberentgiftung, den Darm, das Gehirn oder die Augen etc. zu unterstützen. Aber das sind ganz “normale” Lebensmittel, die nicht viel kosten, auf denen keine “Marke” klebt und die man in jedem Supermarkt findet. Unsere “Superfoods” heißen Brokkoli, Zwiebel, Apfel und Co.

Wenn du z.B. speziell die Leberentgiftung unterstützen möchtest, kannst du schauen, dass du aus acht verschiedenen Gruppen von Lebensmitteln möglichst regelmäßig zumindest eine Portion pro Tag zu dir nimmst. Das unterstützt dann besonders die verschiedenen Phasen der Leberentgiftung und hilft auch dem restlichen Körper, weil es die Ernährung insgesamt gesünder macht.

Wenn dich unsere “8 Superfoods für die Entgiftung” interessieren, lade dir hier unser kostenloses Ebook dazu herunter.

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