Thema der Folge:
- Wie viel trinken ist gesund? – Was dein Körper wirklich braucht
- Warum der Flüssigkeitsbedarf nicht bei allen gleich ist
- Trinken mit Köpfchen: Worauf du im Alltag achten solltest
- Welche Getränke dich wirklich hydratisieren – und welche nicht
- Warum du nicht „auf Vorrat trinken“ solltest
- Typische Denkfehler: Durst, Kaffee, Wasserflaschen & Co.
- So behältst du deine Flüssigkeitszufuhr im Blick – alltagstauglich und entspannt
Wichtige Tipps aus der Folge
- Nicht jeder braucht 2–3 Liter am Tag: Der Flüssigkeitsbedarf hängt vom Körpergewicht, der Ernährung, Bewegung und Außentemperatur ab. Faustregel: ca. 30 ml pro Kilo Körpergewicht – ein Teil davon kommt aus Lebensmitteln.
- Essen zählt mit: Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Suppen und sogar Brot liefern ebenfalls Flüssigkeit. Sie können bis zu 20 % des Tagesbedarfs decken.
- Nicht jedes Getränk zählt gleich: Wasser, ungesüßter Tee und stark verdünnte Saftschorlen sind ideal.
- Kaffee zählt – in Maßen: Kaffee wirkt nicht entwässernd, wie lange behauptet wurde. In normalen Mengen ist er ein Beitrag zur Flüssigkeitsbilanz. Wer aber empfindlich reagiert, sollte auf die Gesamtmenge achten.
- Nicht „auf Vorrat trinken“: Der Körper kann Wasser nicht speichern. Viel auf einmal zu trinken ist wenig sinnvoll – regelmäßig kleine Mengen über den Tag verteilt ist deutlich gesünder.
- Mehr Bewegung = mehr trinken: Wer schwitzt, braucht mehr Flüssigkeit. Auch trockene Heizungsluft oder heiße Tage erhöhen den Bedarf. Auf Körpersignale wie trockenen Mund, Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme achten!
- Durst ist kein zuverlässiger Frühindikator: Besonders im Alter lässt das Durstgefühl nach. Deshalb bewusst und regelmäßig trinken – nicht erst, wenn der Durst kommt.
- Hilfen im Alltag: Erinnerungen, eine gut sichtbare Flasche auf dem Schreibtisch oder Trinken zu festen Zeiten helfen, eine gute Trinkroutine zu etablieren.
- Zuckerfalle Saft: Ein Glas (250 ml) Apfelsaft enthält rund 25–30 g Zucker – das ist mehr als ein Glas Cola. Orangensaft liegt bei 20–25 g, Traubensaft sogar bei 35–40 g. Damit ist das Tagesmaximum an freiem Zucker laut WHO oft schon erreicht – oder sogar überschritten.
- Wasser ist die beste Wahl: Unser Körper verliert Wasser – und braucht Wasser. Kaffee, Eistee, Energydrinks oder gesüßte Getränke können das nicht ausgleichen. Wer das lernt, spart unnötigen Zucker und unterstützt natürliche Körpersignale wie Durst.
- Wasser „aufpeppen“ statt ersetzen: Wenn dir pures Wasser zu “langweilig” schmeckt, gib Zitronen-, Gurken- oder Orangenscheiben, Kräuter oder Beeren in einen Krug Wasser. So entsteht Geschmack – ohne zugesetzten Zucker. Auch Kräutertees oder ungesüßte Malven- und Hagebuttentees sind gute Alternativen.
- Trinkverhalten ist erlernt: Wer schon seit seiner Kindheit süße Getränke gewohnt ist, tut sich später schwer mit stillem Wasser. Das zeigt, wie wichtig frühe Gewohnheiten sind – denn was man als Kind lernt, wird zum Standard. Und was man nicht lernt, muss man später mühsam neu trainieren.
Links zur Folge:
- Hier kommst du zu meinem Abnehmprogramm: Faustformel 3 S – in 3 Schritten zum Wunschgewicht
- Hier kannst du die Folge “Süß ohne Sünde? Sind Süßstoffe wirklich ein guter Ersatz?” nachhören: https://open.spotify.com/episode/3kRiCqZExAVENBqScxzsZ9
- Hier kommst du zur Folge “Wie viel Zucker ist okay? Gibt es eine “gesunde” Zuckermenge?”: https://open.spotify.com/episode/1NBBzvHp10qiZgMgO28ecl?si=1Kmui-phSGuukh0ZNCietw
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