Vergiss Kalorien! Und dein schlechtes Gewissen!

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Vor mehr als einem Jahr habe ich zum ersten Mal Kalorien gezählt. Zum allerersten Mal. Seit ich vor 12 Jahren Ernährung zu meinem Beruf  gemacht habe helfe ich Menschen dabei, durch die richtige Ernährung ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen und so auch abzunehmen – aber wie schafft man das, ohne Kalorien zu zählen?
Ich musste damals zum ersten Mal ein paar Rezepte berechnen, die auf der Kalorienanzahl beruhen. Das habe ich vorher nie gemacht – und auch danach nicht mehr :-). Aber in diesem Fall war das Teil unseres Faustformel Stoffwechsel S.O.S. Programms (und dafür war das eben ausnahmsweise relevant).
Aber sonst noch nie! Das muss man sich mal vorstellen: ich habe 5 erfolgreiche Bücher zum Thema Abnehmen geschrieben, habe eine online Datenbank mit über 700 Rezepten entwickelt und noch NIE Kalorien gezählt oder berechnet!
Und die Erfahrung hat mich wieder darin bestärkt, dass Kalorienzählen absoluter Schwachsinn ist. Und dass man es unter allen Umständen vermeiden sollte. Aber ich will mal der Reihe nach erklären, warum: Immer wieder zeigen Studien, dass diejenigen, die schlanker sind, auch weniger Kalorien zu sich nehmen. Und dass man zunimmt, wenn man mehr Kalorien isst. So weit, so logisch. Das Problem ist die Schlussfolgerung: dass man dann nämlich automatisch abnimmt, wenn man einfach weniger Kalorien zu sich nimmt.
Und die vielen, vielen, VIELEN Frauen, die seit über 10 Jahren bei mir landen, sind das allerbeste Beispiel dafür, dass das nicht stimmt. Denn sie haben zahlreiche Diäten inkl. Kalorienzählen hinter sich, sind weder dumm, noch undiszipliniert – und trotzdem, egal wie sehr sie sich bemühen, sie nehmen nicht ab.

Der Logikfehler

Denn diese Schlussfolgerung hat einen logischen Fehler. Sie verwechselt Ursache und Wirkung. Das ist so ähnlich wie dieses Beispiel: Je teurer ein Auto ist, umso schneller fährt es. Ein Ferrari ist schneller als ein Golf. Wenn ich also mehr Geld für mein Auto ausgebe, kann ich dann auch automatisch schneller fahren?

Und da liegt der Logikfehler: das mag stimmen, muss aber nicht. Wenn ich mir in ein altes Auto für mehrere Hunderttausend Euro goldene Sitze einbauen lasse, wird er deswegen nicht schneller. Aber ich habe jetzt gleich viel Geld ausgegeben wie für einen Ferrari.

So ähnlich ist das mit den Kalorien. Ja, schlankere Menschen nehmen weniger Kalorien zu sich und wenn ich mehr Kalorien zuführe nehme ich zu. Aber die Frage ist dann nicht “Wie viele Kalorien sollte ich essen?”,  sondern eine völlig andere. Nämlich: “Warum sind schlanke Menschen nach weniger Kalorien satt und hören auf zu essen, während „die Dicken“ viel mehr essen?”

Keine Frage der Disziplin

Denn es ist ja nicht so, dass schlankere Menschen unglaublich diszipliniert wären oder genau wüssten, nach wie vielen Kalorien sie aufhören müssen. Sie hören auf, weil sie “genug” haben. Und ihr Körper von alleine „Stopp“ sagt.
Ich habe es zu meiner Lebensaufgabe gemacht herauszufinden, wie diesen „natürliche Stopp“ von allen erreicht werden kann, das Sättigungsgefühl wieder aktiviert, die Fettverbrennung angekurbelt und all die anderen Dinge ins Gleichgewicht gebracht werden, die man zum Abnehmen braucht.
Man hört auch oft: „Du musst nur weniger zuführen, als du verbrennst, dann nimmst du ab“. Aber das ist Kalorienzählen mit dem netten Bonus, dir auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden. Was man damit nämlich sagt ist „Nicht nur, dass du einfach zu viel frisst, du machst auch noch zu wenig Sport! Selber Schuld!“

Die falsche Richtung

Diese Aussage richtet – meiner Meinung nach –  irre viel Schaden an, denn sie setzt Menschen unter Druck, macht ihnen ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle und vor allem, sie bringt nichts UND lenkt Menschen in die falsche Richtung. Denn wer dann „einfach mal“ Kalorien spart (z.B. einfach die Portionen verkleinert oder “fdH” macht, also “friss die Hälfte”) und dann noch versucht mehr Sport zu machen wird kläglich scheitern.
Zuerst wird dann meistens an Fett gespart (Magerjoghurt, Hühnerbrust, magerer Hüttenkäse, fettreduzierter Mozzarella, Joghurtbutter …) oder willkürlich Kohlenhydrate runter- und Eiweiß raufgeschraubt oder Mahlzeiten ausgelassen. Und der Sport scheitert schon am Versuch, weil man bei dieser Ernährung einfach zu wenig Energie hat um sich überhaupt in Bewegung zu setzen. Also kann man einfach nur scheitern.
Ganz, ganz furchtbar scheitern. Und noch mehr zunehmen (warum das so ist, erkläre ich in diesem Video: Warum Diäten nicht funktionieren).
Aber nachdem du ja nur weniger essen und dich mehr bewegen müsstest, ist nie der Ratschlag oder das Konzept Schuld, sondern nur du selber. “Friss halt weniger und beweg dich mehr – dann nimmst schon ab!”
Wirklich? Was, wenn das ganz andere Gründe haben könnte, warum jemand keine Energie hat, ständig um den Bauch herum zunimmt, kaum abnehmen kann und Gier auf Kohlenhydrate und Süßes hat? Denn schließlich ist man damit ja auch nicht alleine: Studien zeigen, dass 19 von 20 Menschen nach einer erfolgreichen Diät nach einem Jahr gleich viel oder mehr wiegen als vor Beginn der Diät.

3 Gründe – zu viel Kalorien ist keiner davon

Es gibt viele Gründe, warum Kalorien nichts damit zu tun haben, ob Abnehmen funktioniert oder nicht. Hier nur mal drei davon:

1) Schadstoffe machen dick.

Man hat schon länger beobachtet, dass Kinder in Städten mit hoher Luftverschmutzung signifikant häufiger übergewichtig sind. In dieser interessanten Rattenstudie wurde zwei Gruppen von Ratten im Labor unter kontrollierten Bedingungen die absolut gleiche Ernährung gefüttert. Eine Gruppe musste dabei aber die verschmutzte Luft von Peking atmen, die andere gefilterte Luft – die Gruppe, die die verschmutzte Luft eingeatmet hat, hat signifikant zugenommen und die Blutwerte haben sich verschlechtert.
Was hätte hier Kalorienzählen gebracht? Nichts. Oder es hätte das Ganze noch schlimmer gemacht (nur eine Vermutung von mir), weil man die Nährstoffe, die man für die effektive Entgiftung braucht mit den Kalorien reduziert. Je weniger man zuführt desto weniger Nährstoffe bleiben für die Entgiftung – und die ist, im Gegensatz zur Kalorienzahl, ein WESENTLICHER Faktor fürs Abnehmen.
Darum gibt es auch unser online Programm Faustformel Detox Days über das du hier mehr Informationen finden kannst.  

2) Bakterien helfen beim Abnehmen.

Einer Gruppe von Kindern wurde in einer Studie zusätzlich jeden Tag Inulin verabreicht. Inulin (oder Oligofructose) ist ein Ballaststoff, der leicht süß schmeckt und besonders die guten Darmbakterien und dabei vor allem die Bifido-Bakterien füttert. Eine Vergleichsgruppe hat ein Getränk mit der gleichen Kalorienanzahl bekommen.
Resultat: Die Inulin-Gruppe hat allgemein, aber insbesondere am Bauch, abgenommen (übrigens über 2% des Körpergewichts in 16 Wochen. Nicht schlecht!). Dabei wurde die Ernährung NICHT geändert und auch sonst nichts verändert. Und Inulin lieferte ZUSÄTZLICHE Kalorien – wenn es also auf Kalorien angekommen wäre, hätte man das den Kindern nicht geben dürfen und das wäre ein Fehler gewesen. (Die andere Gruppe hat übrigens sogar ein bisschen zugenommen.)

3) Wenn du schon Fett um den Bauch herum ansetzt speicherst du schneller als andere.

In dieser Studie wurde gezeigt, dass entscheidend ist, wie sensibel unsere Zellen aufs Insulin reagieren. Und die meisten von uns – vor allem, wenn wir die paar Kilos zu viel um dem Bauch herum haben – sind „insulinresistent“ (geschätzt 3 von 4 übergewichtigen Personen).
Was hat das mit dem Abnehmen zu tun? Die gleiche Kalorienzahl und die gleiche Anzahl an Kohlenhydraten führt bei „insulinsensiblen“ Menschen dazu, dass sie ihren Muskelspeicher auffüllen – mit anderen Worten, sie haben danach mehr Energie  sich zu bewegen. Bei „insulinresistenten“ Personen wird die gleiche Nahrungsmenge nicht dazu verwendet, Energiespeicher in den Muskelzellen anzulegen, sondern neues Fett (!!) in der Leber (!!) zu bilden. Oder wie das so schön in der Fachsprache heißt: hepatische de novo Lipogenese. Dein Arzt nennt das dann irgendwann eine “nicht-alkoholische Fettleber”.
Bei der gleichen Kalorienanzahl hat also die eine Gruppe Lust auf Sport bekommen, die andere hat mehr Fett in der Leber eingelagert – und nachdem alles, was die Leber belastet, auch gleichzeitig müde macht, hatte diese Gruppe nicht nur weniger Muskelenergie, sondern war vermutlich als „Bonus“noch müder, als sie vorher schon war.
Aber Hauptsache, wir reden diesen Menschen ein, sie müssen NOCH weniger essen und mehr Sport machen – für den sie zu müde sind, weil sie ihre Nahrung sofort in Fett umwandeln. Hier muss man anders ansetzen – mit Kalorienzählen hat es aber NICHTS zu tun.

Kalorienzählen hilft nicht!

Das Problem mit dem Kalorienzählen ist nicht nur, dass es nicht hilft – es schadet aktiv. Denn Kalorienzählen führt dich SOFORT in die falsche Richtung. Das habe ich gesehen, als ich diese Rezepte berechnet habe. Sogar ich, als Profi, wurde davon fast in die Irre geführt – ich musste immer lachen, wenn ich mich wieder dabei ertappt habe Fett zu sparen um mein Kalorien-Ziel zu erreichen. Denn damit fängt man als erstes an, wenn man auf die Kalorienzahl achtet. Eine Katastrophe!
Also, vergiss Kalorien! Bleib WEIT weg von „Mager-“, „Diät-“ und anderen  „fettreduzierten“ Dingen. Abnehmen hat nichts mit Kalorien zu tun. Aber wenn du dich richtig ernährst, wirst du dabei weniger Kalorien zu dir nehmen – als logische Konsequenz. Weil du automatisch früher satt bist.
Wenn dich interessiert, wie man seinen Körper ganz einfach und ohne Kalorienzählen ins Gleichgewicht bringen kann, dann sieh dir doch unsere verschiedenen Programme an. Hier findest du mehr Information dazu!

 

Quellen:
Wei Y, Zhang JJ, Li Z et al, Chronic exposure to air pollution particles increases the risk of obesity and metabolic syndrome: findings from a natural experiment in Beijing., FASEB J. 2016 Jun;30(6):2115-22. doi: 10.1096/fj.201500142. Epub 2016 Feb 18.

Nicolucci AC, Hume MP, Martínez I, et al, Prebiotic Reduces Body Fat and Alters Intestinal Microbiota in Children With Overweight or Obesity.,Gastroenterology. 2017 Jun 3. pii: S0016-5085(17)35698-6. doi: 10.1053/j.gastro.2017.05.055. [Epub ahead of print]

Petersen KF, Dufour S, Savage DB, et al, The role of skeletal muscle insulin resistance in the pathogenesis of the metabolic syndrome., Proc Natl Acad Sci U S A. 2007 Jul 31;104(31):12587-94. Epub 2007 Jul 18.

55 Kommentare zu „Vergiss Kalorien! Und dein schlechtes Gewissen!“

  1. Hallo Sascha,
    meine Frau ist schon seit längerer Zeit ein begeistertes Mitglied deiner Community und wir führen auch immer wieder Grundsatzdiskussionen über das Thema abnehmen.
    Ich habe mich als Laie auch versucht mit dem Thema zu befassen und auch entsprechende Bücher gelesen. Was mir bei allen meinen Recherchen aufgefallen ist, ist dass anscheinend alle seriösen Studien immer wieder zu dem Ergebnis kommen dass langfristig ausschließlich die Kalorienbilanz über zu- oder abnehmen entscheidet. Ein wichtiger Punkt dabei (meine Interpretation) ist mehr Energie zu verbrauchen als man zu sich nimmt und nicht weniger Energie zu sich nehmen als man verbraucht…klingt vielleicht komisch, ist in meinen Augen aber essentiell. Sprich durch körperliche Aktivität den Verbrauch erhöhen, durch Muskelaufbau den Grundumsatz erhöhen und keinesfalls Kalorien unter dem Grundumsatz zuführen. Wichtig ist dabei natürlich auch eine ausgewogene Ernährung, speziell wenn es darum geht Energie für die entsprechenden sportlichen Aktivitäten zu haben. Ich sehe in deinem System eine Möglichkeit die Kalorienzufuhr zu „kontrollieren“ ohne dabei wirklich die Kalorien zu zählen. Ich denke für die meisten Personen stellt eine Umstellung auf dein System effektiv eine deutliche Reduzierung der Kalorienzufuhr dar! Mich würde interessieren ob bzw. wie wie du meine Ansicht kommentierst.

    Liebe Grüße
    Christoph

    1. Hallo Christoph, du hast absolut recht! Im Endeffekt geht es um die Kalorien. Was dabei aber oft übersehen wird: der Körper hat mehrere Mechanismen, wie er bei einer willkürlich verringerten Kalorienzufuhr „gegensteuern“ kann – das hat nicht nur damit zu tun, wie viel wir (versuchen zu) essen bzw ob und wie viel wir Sport machen. Deswegen ist es grundsätzlich mal wichtig, dass man die Nährstoffzufuhr verbessert und vor allem das Sättigungsgefühl normalisiert, weil das ein guter Indikator dafür ist, ob der Körper versucht zu kompensieren (so lange man zB Heißhungerattacken hat, wird man nicht nur deswegen scheitern, weil man zu viel isst – sondern es ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Körper in der Kompensation ist und sowieso gegensteuert). Die „Mechanismen“, die er dazu zur Verfügung hat: Grundumsatz (und Schilddrüsenhormone), Körpertemperatur, NEAT (non-exercise activity thermogenesis – kann bis zu 1000 Kal pro Tag ausmachen)), Hunger/Sättigung und zB wie stark man auf Verlockungen reagiert (Werbung, Essen das herumsteht, etc) – man schiebt das dann auf die „fehlende Disziplin“ der Teilnehmer, aber in Wahrheit ist das einfach die Reaktion des Körpers auf Hungersituationen. Deswegen ja: abnehmen tut man nur, wenn man weniger Kalorien zuführt, als man verbraucht – aber wenn man einfach nur auf die Kalorien schaut, wird man scheitern, weil der Körper mehrere, sehr schwer zu kontrollierende Mechanismen hat, wie er gegensteuert. Deswegen setzen wir beim Sättigungsgefühl und der Nährstoffversorgung an – der Rest ergibt sich dann von alleine. Dazu gibt es ein paar sehr gute Bücher, wenn dich das Thema interessiert: zB „The Hungy Brain“ von Stephan J. Guyenet oder „Forever Fat Loss“ von Ari Whitten.

  2. Sie dürfen natürlich ihre „Meinung“ (manche sagen auch „Hirngespinste“) haben und vertreten – das Schlimme daran ist, dass es auch noch Leute gibt, die das dann glauben!
    Selten einen größeren Blödsinn gelesen!!!

  3. Liebe sasha!
    Ich beschäftige mich berufsmäßig seit vielen Jahren mit Ernährung und Sport! Ich glaube auch, das für manche das kalorienzählen ein guter Einstieg sein kann um sich einmal bewusst zu machen was „ normale Mengen“ sind bzw.wo man dann doch so manchen Snack unterschätzt! Auf Dauer glaube ich auch, das kalorienzählen stresst, wobei man nach kurzer Zeit ohnehin ein Gefühl dafür bekommt und dann nicht dauernd rechnet!
    Mich hat allerdings der Ansatz mit der negativen kaloriebilanz als „Ansage“ auch immer furchtbar gestört und ich bin der festen Überzeugung dass eben wie du sagst nicht für jeden hilfreich ist! Ich denke auch wenn man sich an diese negative Energiebilanz hält aber nur schlechte fette und Zucker zu sich nimmt, der Körper/ die Figur dann trotzdem nicht athletisch wirkt, auch wenn man sich ausreichend bewegt!
    Außerdem nimmt das Thema Hormone und insulinresistenz einen unfassbar großen Anteil ein in Bezug auf abnehmen!
    Ich betreibe mein Leben lang Sport und wäre deshalb nie auf die Idee gekommen dass ich eine insulinresistenz haben könnte! Leider wurde diese festgestellt im Zusammenhang mit pro! Mein Arzt, ein sehr bekannter hormonarzt in Wien, hat mir versichert, dass ich noch so wenig essen könnte, ich würde nicht abnehmen KÖNNEN! Das hat mich dann wieder etwas von meinem Druck genommen! Ich kann nur sagen dass er recht hat, ich mache 2 mal jährlich die Mayr Kur und dabei hatte ich sicher eine negative kaloriebilanz, habe aber aufgrund der insulinresistenz nichts abgenommen und anschließend immer noch Heißhunger auf süßes!
    Ich danke dir, für deine nicht 0815 aussagen, alle die deine Aussage gleich so gekonnt verteufeln wissen oft leider noch zu wenig über die Wirkung von Bewegung, Nahrung, Hormonen im Körper!

  4. Liebe Autorin,
    Mit dem „Schwachsinn“ Kalorienzählen habe ich gerade 50 kg abgenommen und meine schwere Adipositas beerdigt statt mich selbst. Bitte bleiben Sie in Ihren Blogartikeln sachlich. Es gibt nicht DIE Methode zum Abnehmen, sondern viele. Diäten gehören nicht dazu. Esskontrolle schon. Dazu kann ein Punktesystem oder auch Kalorienzählen gehören. Das Eine zu verteufeln, obwohl es schon sehr vielen Menschen beim Abnehmen geholfen hat, macht das Andere, das Ihrige, nicht besser.

    1. Schön, dass es für Sie funktioniert hat! Ich wünsche Ihnen, dass sie entspannt Essen genießen können, ohne dass Sie im Kopf immer die Kalorien zählen müssen. Leider kenne ich sooooo viele Menschen, wo das nicht nur nicht funktioniert hat, sondern unglaubliches Leid angerichtet hat. Unnötiger Druck, die falschen Prioritäten, zerstörte Verdauung (durch die falschen Prioritäten und die falschen Lebensmittel, weil eben immer die Kalorien im Vordergrund standen). Jeder darf ja hier seine eigene Meinung dazu haben – ich bleibe bei meiner 🙂

    1. Elli Waidacher

      Liebe Traude, bitte klicke dazu einfach in einem unserer Newsletter ganz unten auf „von allen Emails abmelden“. Liebe Grüße!

  5. Kalorienzählen hat bei mir super funktioniert vor langer Zeit. Bis in die Magersucht & dann in die Bulimie, und jahrelanges JoJo herumdiäten. Jetzt versuche ich es mit der Methode von Sasha, die die normalste Ernährungsweise ist die mir seit langem untergekommen ist. Für mich passt es, jeder soll machen was ihn glücklich macht & für ihn funktioniert.

  6. Hallo Sasha,
    interessanter Beitrag. Jedoch – im Endeffekt läuft alles ja doch wieder auf die Energiebilanz hinaus – natürlich kann ich jetzt viel „Gesundes“ essen, doch bitte nicht vergessen, dass auch dies wieder Verzicht ist. Nicht, weil Gesundes nicht lecker ist, nein ganz im Gegenteil, es ist meist sogar viel leckerer selber zu kochen und viel Gemüse, Kräuter und Vollkorn zu verwenden, sondern es sind dann diese Dinge auf die man trotzdem (zusätzlich) Lust hat – mal ein Stück Kuchen, mal ein Eis oder ein Stück Schoki – ja und genau da fängst an. Einige Zeit gelingt es auch nur ein kleines Stück zu essen, aber dann kommt der Tag, die Stunde wo der Gusto den Verstand außer Kraft setzt und man wieder über die Stränge schlägt und dann, ja dann ist man wieder in dem Teufelskreis drin…..die paar Kilos, die man vorher -ob mit Kalorienzählen oder mit faustformel abgenommen hat sind wieder drauf und ein paar mehr kommen noch hinzu – was zum Teufel KANN ich noch tun???? (sorry für die Ausdrucksweise, aber bin verzweifelt…)

    1. Wir planen Ausnahmen von vorne herein ein. Und belassen es nicht bei „einem kleinen Stück“ oder „ständigem Verzicht“. Denn, wie du richtig sagst, funktioniert das nicht langfristig. Ich bin eher für „hin und wieder richtig, aber dann wieder Pause“ als ständig die kleinen Stücke, die aber kalorienmäßig okay wären. Denn die bringen den Blutzucker durcheinander, programmieren dich statt aufs Fett verbrennen aufs Zucker verbrennen und führen bei vielen dazu, dass das schöne System irgendwann „zusammenbricht“. Ich sage immer: es ist total egal, was du „hin und wieder“ tust, wichtig ist, was du „jeden Tag“ tust. Deswegen fallen, meiner Meinung nach, hin und wieder „ordentliche“ Ausnahmen (oder „Genussmomente“, aber NIEMALS „Sünden“, denn die machen nur ein schlechtes Gewissen) viel weniger ins Gewicht als die winzigen Kleinigkeiten, die kalorienmäßig erlaubt sind – aber dennoch immer Verzicht bedeuten.

  7. Selten so viel Schmarrn auf einen Haufen gelesen!! Und sowas nennt sich „Ernährungsberaterin“?? Wie kann man Unwissenden so viel falsche Sachen erzählen? Das ist schon fahrlässig!! Sowas müsste verboten werden, unglaublich.
    Mit Kritik können Sie wohl nicht umgehen oder warum wird mein Beitrag nicht veröffentlicht?

    1. Wir müssen unsere Kommentare manuell freischalten, weil wir sehr viel Spam bekommen. Und ich sitze nicht den ganzen Tag vor den Kommentaren, um jeden beleidigenden, unseriösen Kommentar möglichst schnell freischalten zu können 🙂 Aber was mich interessieren würde: was war denn falsch? Die Studien? Meine persönliche Meinung zu dem Thema? Oder meine Erfahrung mit mehreren Tausend Menschen?

  8. Ich frage mich, warum jemand, der mit seiner Ernährung und dem Kalorienzählen rundum zufrieden und erfolgreich ist, überhaupt auf Sashas Seite vorbeischaut.
    Wir Fäustlinge achten selbstverständlich auch auf die Menge und Zusammensetzung unserer Mahlzeiten, aber wir nehmen als Maß einfach unsere eigene Faust. Die haben wir immer und überall mit dabei.
    Damit wird auch das Essen im Restaurant und im Urlaub total entspannt.
    Viele oder die meisten Übergewichtigen wissen aufgrund vieler Diäten, die sie schon ausprobiert haben, sehr gut wie viele Kalorien in einer Packung Kartoffelchips oder einer TK-Pizza stecken. Ihr Problem ist oft, dass sie nicht gelernt haben, eine gesunde Mahlzeit zu kochen. Ihre berufstätigen Mütter haben sie die meiste Zeit mit Fertiggerichten versorgt und damit in das Dilemma gebracht.
    Bei Sasha kann man auch die Freude und Fertigkeit am Selberkochen lernen. Sie stellt ganz einfache, aber sehr, sehr schmackhafte Rezepte zur Verfügung. Und selbst erfahrene Hausfrauen können von ihr noch viel lernen.
    Kalorienzählen ist total in Ordnung für diejenigen, die das Zählen auch mit dem Wissen über essentielle Nährstoffe verbinden und ihre Kalorien gesund und ausgewogen zusammenstellen. Die Kalorienzähler, die aber nur statt einer ganzen Pizza eine halbe verdrücken, müssen mit dem Versuch, Gewicht zu verlieren, scheitern, weil sie damit zu wenig essen: zu wenig Vitamine, zu wenig Mineralstoffe, zu wenig Eiweiß, zu wenig Ballaststoffe und … und … und.
    Für diejenigen ist Sasha ein Segen, weil sie auch Ernährungslehre in verständlicher Form mitliefert.
    Ich persönlich war nie übergewichtig. Mit Disziplin und Kalorienzählen
    habe ich immer mein Idealgewicht gehalten. Allerdings war mein Grundumsatz schon so niedrig, dass ich nur mehr sehr wenig essen konnte, um nicht zuzunehmen. Sashas Faustformel hat mir aus dieser Kalorienfalle, wie ich es nenne, herausgeholfen. Heute esse ich mehr als manch Übergewichtige(r), und das mit viel Genuss und völlig entspannt und halte dabei mein Gewicht weiterhin bei 54 kg bei einer Größe von 165 cm und einem Alter von 57 Jahren.
    Außerdem fühle ich mich pudelwohl, vital und leistungsfähig.
    Die Faustformel ist eine gesunde Ernährungsform, nach der jeder leben kann. Mit ihr kommt man sicher niemals in die Situation, dass man 35 kg in 6 Monaten abnehmen müsste.
    Ich habe durch Sasha wieder die Freude und den Genuss am Essen zurückgewonnen und damit ein sehr hohes Maß an Lebensqualität.
    Dafür bin ich ihr unendlich dankbar.

  9. Liebe Sasha, vielen Dank für deinen Artikel. Du bist für mich der Henry Higgins der Ernährungsexperten. Was ich ganz besonders an dir schätze ist, dass du ein unglaublich umfangreiches Wissen hast und trotzdem immer wieder weiterforschst und uns an allen neuen Erkenntnissen teilhaben lässt.
    Sehr spannend finde ich die teilweise massiven und sehr emotionalen Rundumschläge gerade zu diesem Thema. Da scheinst du einen Nerv getroffen zu haben – und das ist gut so.
    Tatsächlich kann ich mir nicht gut vorstellen, dass es fein ist, ständig Kalorien zählen zu müssen, aber das bleibt jedem Menschen vorbehalten.
    Ich liebe unsere unzähligen, ganz wunderbaren Rezepte, die ich noch nicht mal annähernd alle probiert habe. Und ja, der Erfolg von so vielen hier – (auch ich habe mein Wunschgewicht erreicht – und das nicht mit Qualen und Verzichten, sondern mit herrlichem Essen, ausreichend großen Portionen und losgelöst von Zwängen und Kontrollen) – beweist deine Theorie. Das ist Fakt und dafür bin ich dir und deinem tollen Team sehr, sehr dankbar.

  10. Ganz kurz: mit Faustformel gibt es kein Kalorien zählen, keinen Heißhunger und ich kann mehr essen als je zuvor. Das find ich super. Ich bleib dabei. Denn da weiß ich, dass ich nicht dicker werde.

  11. Ich finde es durchaus einleuchtend, dass Kalorien zählen allein nicht das gelbe vom Ei ist. Man kann auch mit ungesunden Lebensmitteln abnehmen, solange man nur wenig genug davon isst, sodass man im Defizit ist. Ich habe meine Ernährung umgestellt und mich gesund ernährt. Jedoch war ich trotzdem immer im Kalorienüberschuss, weil man sich bei einer gesunden Ernährungsweise gerne mal denkt: Ach ein Nachschlag geht schon noch – ist ja gesund. Abgenommen hab ich in dieser Zeit, in der ich mich auf mein natürliches Hungergefühl verlassen habe nicht, weil ich es gewohnt war, große Portionen zu essen. Erst als ich dann angefangen habe die Kalorien mitzutracken habe ich mich etwas eingeschränkt und habe gemerkt, dass ich zuvor immer nur dachte ich hätte noch Hunger. In Wirklichkeit habe ich über meinen Hunger hinaus gegessen. Mit dem Kalorienzählen habe ich ein Gefühl für die richtigen Portionen bekommen.
    Im Artikel werden auch Light-Produkte verteufelt und dass beim Kalorienzählen meist Fett und Kohlehydrate reduziert werden. Aber mal ehrlich – die Faustformel tut doch nix anderes. Anstatt das Fleisch in Fett rauszubraten, soll das Öl nur ein mal um die Pfanne gegeben werden. Und die Regel „eine Faust Kohlehydrate“ besagt doch auch eine Vorgabe, wie viele KH man maximal zu einer Malzeit essen soll. Im Endeffekt wird also auch an Fett und Kohlehydraten gespart. Weil sie nun mal die größten Energielieferanten sind und wenn man abnehmen will, muss man im Endeffekt Energie einsparen. Darum versteh ich auch das Problem mit dem Magerquark nicht. Wo liegt der entscheidende Vorteil, wenn man das Fett drin lässt? Wo ist der Nachteil, wenn man den Fettanteil reduziert? Keine der bei uns verkauften Milchprodukte haben noch den natürlichen Fettgehalt. Das ist doch alles standardisiert. Nur weil ich zu Magerquark greife, heisst das doch nicht, dass ich Angst vor Fett habe. Aber Fett nehme ich schon genug in anderen Formen zu mir. Eier, Salatdressing mit Olivenöl, angebratenes Fleisch – manchmal sogar in Form von etwas (böser) Butter für den Geschmack. Aber im Topfen vermisse ich das Fett bestimmt nicht so wie anderswo. Warum also nicht weg lassen?
    Als ich angefangen habe zu tracken, habe ich mich schon sehr gesund ernährt. Ich war trotzdem immer wieder überrascht, wie viel kleine Änderungen in der Rezeptur schon ausmachen können und wie schnell man wieder DEUTLICH über seinem Tagesbedarf landet. Wenn ich täglich 2.000 kalorien über meinem Verbrauch liege, können die Lebensmittel noch so gesund sein – ich werde weiter zunehmen.
    Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass man nicht nur Kalorien zählt und sich dann das ungesunde Zeug in minimalsten Mengen rein schaufelt. Man sollte sich schon damit auseinander setzen was dem Körper gut tut und was er braucht. Was man essen kann, damit man auch satt wird und nicht hungern muss.

  12. Ich kann es mir nicht verzeihen, mit FF nicht früher angefangen zu haben. Nein ich bin den steinigen Weg mit: 90 Tage Diät, keine Kohlenhydrate, Fasten Tage ect. gegangen.
    Mein Körper völlig verwirrt und wahrscheinlich für immer Angst gemacht, dass wieder so schlimme Zeiten kommen könnten….
    Und ja, jetzt dauert das Abnehmen wesentlich länger. ist mir auch irgendwie egal, weil es mir soooo wahnsinnig gut geht.
    Ich wiege mich nicht, aber gestern war ich zum Essen eingeladen und siehe da die Kleidung sitzt viel lockerer.
    Danke Sasha und auch ein rießen Dankeschön an dein tolles Team

  13. The Travelette

    Nichts ist schlimmer, als wenn man sich wochenlang an Regeln oder Speisepläne hält und dabei leider kein Kaloriendefizit erreicht und nicht abnimmt. Sei es, dass man sich beim Fett verschätzt oder bei anderen Dingen, die ja so „gesund“ sind. DAS frustriert. Die Energieaufnahme ist eine klare zählbare einfach zu beobachtende Grösse. Und dick zu sein, weil man zu viel aufgenommen hat, hat nichts mit Schuld oder ähnlichem zu tun. Es ist einfach eine Tatsache, dass man zunimmt, wenn man einen Energieüberschuss isst. Ich bin heilfroh, dass ich dieses intransparente Rumgeeiere hinter mir habe. Ich kann ganz genau sehen, wie gross mein Defizit ist und sehe die entsprechende Abnahme auf der Waage. In ca. einem Monat werde ich nach 20 Jahren endlich wieder aus der Adipositas raus sein und ich habe endlich wieder Autonomie bzgl. meines Körpers.

  14. Hallo
    also mein Mann macht gerade ein “ Nutrition- Camp“ im Beisein eines Coaches … wir leben derzeit in Dubai… das Ganze dauert Ca 3 Monate… inklusive Sport… UND Kalorien zählen…
    Es geht im Allgemeinen um Fettabbau..,
    Ich muss sagen, nach nur einem Monat hat sich viel getan…
    Allerdings muss ich dazu sagen dass ich mir ein Kalorienzählen auf “ Jahre“ nicht vorstellen kann… mein Mann wiegt ALLES ab… wenn noch Fett fehlt… isst er dann auch Mayonese… wenn es sein muss…
    allerdings darf er alles essen..,. dennoch kann das nicht gesund sein. Ich finde, er ist jz einseitig… ja nicht zu viele Kohlehydrate… und früher hat er so gerne Buchweizen gegessen… jz gibt es Unmengen an Eiweiß…. Fleisch… Fleisch.., das kann doch nicht gesund sein… ok er isst viel Salat, süsskartoffeln und Joghurt mit frischen Beeren…

  15. Ich bin jetzt seit 1.5 Jahren beim Club dabei und habe damals mit den detox days zusammen mit meinem LG gestartet – bei mir wegen lästigen 3 kg und er – ja er war 2,5 Jahre nach der Geburt unseres Sohnes in der Mitschwangerschafts-phase. Dank stressigem Job etc ging das nun mal nicht von allein weg.
    An die detoxdays haben gleich die 6 Wochen bis Ostern dran gehängt (ich muss allerdings sagen, ich weniger streng weil Geburtstage und Kindertreffen zu viel 80er waren). Er jedoch ganz brav. Was soll ich sagen – ich hatte 2 kg minus und der Herr hatte die überflüssigen 8 kg weg und wurde von überall angeredet wie schlank er wieder sei.
    Nachteil an der Geschichte ist nur, dass ich die einzige bin, die sich mit dem Fäustesystem dahinter auskennt. Es kam der Sommer und der Schlendrian und man(n) braucht da ja im Sommer Fleisch, Wurst etc … ohne Gemüse versteht sich… naja Ergebnis – er hat sich nicht dran gehalten weil er sich nicht damit auseinander gesetzt hat und ist wieder am Anfang…
    Ich habe eine andere Ausrede – bin schwanger im 5 Monat 😉 ABER dank der FF Gerichte fühle ich mich ernährungstechnisch wesentlich schlanker.
    Und ich habe einfach Ideen und Abwechslung im Speiseplan. Meine Kinder lieben die doppelt rote Suppe, Chiaporrege etc und das allein ist mir schon viel wert.
    Für mich ist das größte Plus an der Geschichte die Alltagstauglichkeit, die Flexibilität und die Abwechslung dank der viiiiiiiielen Vorschläge. In der Gruppe kriegt man immer wieder einen Gusto gemacht auf die tollen neuen Kreationen bzw darauf mal was auszuprobieren. Bei Gerichten aus den meisten Kochbüchern hör ich schon bei den Zutaten auf zu lesen, weil ich mich abschrecken lasse. Aber durch die vielen Meinungen der anderen im Club trau ich mich doch mal über ein Gewürz etc drüber.
    Auch finde ich es großartig wie du liebe Sasha mit Vorurteilen bzgl. Ei z.B. aufräumst und es in deinen Videos einfach klar und verständlich rüberbringst ohne überheblich zu wirken.
    Ich kann nur sagen – weiter so!
    P.S. klar gibt es unterschiedliche Typen. Und wer die Kcal braucht um sich an etwas festhalten zu können – ist auch ok. Deshalb ist aber die FF noch lange nicht schlechter 😉 nur einfacher 😀
    lg Marion

  16. Burghardt Nils

    Wer einige Wochen die aufgenommen Kalorien seiner Mahlzeiten zählt bekommt automatisch ein Gefühl für das Essen. Und somit isst man auf Dauer ganz automatisch weniger und überlegt sich zweimal ob es Chips und andere industriell hergestellte Lebensmittel seien müssen. Kaloriendefizit zum Fettabbau und Kalorienplus zum Muskelaufbau klappt tadellos bei mir seit Jahren. Somit bin ich wohl ein Einzelfall wenn man der Blogautorin glauben soll.

  17. Hallo Sasha,
    da Sie ja in Ihrem Artikel nur sagen, was nicht funktioniert und man sich selbstverständlich Ihrem kostenpflichtigen Programm anschließen muss, um die wirksamen Methoden kennenzulernen, kann ich mich nur auf das beziehen, was Sie hier schreiben.
    Da ich vermute, dass Sie auf eine möglichst ausgewogene, natürliche Ernährung abzielen, kann ich sagen: Ja, das ist das Ideal. Damit könnte man vermutlich ein gesundes Gewicht halten, ohne Kalorien zu zählen. Aber genau das klappt bei den meisten Menschen nicht, weil sie eben auf die Verlockungen unserer modernen Welt entweder nicht verzichten können oder wollen.
    Kann ich verstehen. Wenn mir jemand ein Lebensmittel verbieten will, bekomme ich quasi sofort Appetit darauf. Das geht also nach hinten los.
    Wenn ich hingegen meine Kalorienzufuhr reduziere, aber eben auf nichts verzichte, sondern einfach nur weniger von den kalorienreichen Dingen esse und dafür vermehrt Gemüse, um dennoch satt zu werden, klappt es hervorragend. Höre ich auf, Kalorien zu zählen bzw. die kaloriendichten, nährstoffarmen Lebensmittel zu beschränken, nehme ich sofort wieder zu (habe ich in den letzten Monaten ganz prima bewiesen).
    Heißt für mich: Einfach nur Kalorien zu zählen ist ein guter Anfang. Dabei auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung zu achten, ist der Weg, den man gehen muss, um dauerhaft abzunehmen und sein Gewicht zu halten. Dann wird man auch aktiver und hat automatisch mehr Lust, Sport zu machen.
    Es ist tatsächlich „so einfach“, auch wenn es oft harte Überwindung kostet. Aber ich brauche dafür kein Programm, niemanden, der mir sagt, was ich essen darf und was nicht, sondern einfach nur eine App, mit der ich Kalorien zähle (oder eine Tabelle und Stift und Papier), ein bisschen guten Willen und einen Haufen frischer, unverarbeiteter Lebensmittel.
    Gilt für mich. Es soll auch Menschen geben, die schlank sind, keine Kalorien zählen und sich von Junk Food ernähren. Klappt für viele andere aber nicht und für mich auch nur begrenzt.
    Zu behaupten, dass es kontraproduktiv sei, Kalorien zu zählen, halte ich allerdings in jeder Hinsicht für gefährlich, denn möglicherweise hält man damit wiederum Menschen davon ab, den für sie gangbaren Weg zu gehen.

    1. Danke für den positiven und sehr durchdachten Kommentar! Es stimmt alles, was Sie sagen. Aber vielleicht landen bei mir eben nur die Leute, bei denen Kalorienzählen NICHT funktioniert hat (sonst wären sie ja vermutlich dabei geblieben) und vielleicht kenne ich persönlich deswegen niemanden. Aber ich kenne unglaublich VIELE, bei denen der Schuss nach hinten losgegangen ist, die sich kaum noch etwas essen trauen, die dann statt einer kleinen Handvoll Nüssen (die dem Heißhunger vorgebeugt hätte), dann eben 2-3 Reiswaffeln (weniger Kalorien…) essen, aber dann am Abend Heißhungerattacken bekommen. Oder Frauen, die ihre Ernährung schon extrem weit runtergeschraubt haben, aber trotzdem nichts abnehmen, weil sie extrem insulinresistent sind und inzwischen auch schon Probleme mit der Schilddrüse und den Hormonen haben. Solche Frauen landen zu HUNDERTEN bei mir. Und ich kenne die Menschen, die nach Jahren noch immer jedes Gramm und jede Kalorie im Kopf zusammen rechnen und davon nie wieder loskommen (aber trotzdem nie ihr Wunschgewicht erreichen). Ich finde das nicht positiv. Geschätzte 35% der Übergewichtigen haben Essstörungen – und ich kenne einige die dann in eine Ortorexie oder Anorexie gekippt sind. Dabei ist Kalorienzählen nicht hilfreich – im Gegenteil.
      Wie Sie richtig sagen: „…. dabei auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten“ – und genau darum geht es ja. Aber da finde ich Kalorienzählen oft hinderlich, weil es viele in die falsche Richtung lenkt, für sie nicht funktioniert und nur Frust bereitet. Ich versuche den Menschen ein entspanntes Verhältnis zum gesunden Essen zu vermitteln – ohne Gramm, Punkte oder Kalorien zählen zu müssen. Und ihr Sättigungsgefühl wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

  18. martina klemt

    als immer übergewichtige habe ich ein leben kalorien gezählt und außer immer mehr zunehmen hat das gar nichts gebracht…ich habe sashas ersten onlinekurs mitgemacht und festgestellt, wenn ich mich an feste regeln halte, alles viel einfacher geht. beim kalorienzählen habe ich aus bequemlichkeit häufig die gleichen sachen gegessen und damit mit sicherheit zu wenig verschiedene nährstoffe gehabt und damit wieder gier auf ungesundes wie schoko und dergleichen. durch sashas kochbücher mit ausgezeichneten rezepten hatte ich viel mehr abwechslung und ich habe nach 5 tagen faustformel beim einkaufen zwar berge von gemüse im wagerl gehabt, aber ganz auf schoko vergessen, das ist mir noch nie so passiert. ich konnte in jedem lokal etwas passendes finden und andererseits kann bei diesem programm die familie ohne zu meckern, auch mitessen. ich habe wochenlang kein einziges mal etwas süßes gegessen, was sonst täglich, wenn nicht zu jeder mahlzeit, üblich war. nach einem halben jahr und etlichen kilos weniger und teilweise auch wieder schlampig gewordener ernährung hab ich nicht einmal wieder zugenommen, was beim kalorienzählen aber immer der fall war. ich habe fettlogik auch gelesen und anschließend, nachdem ich nicht zu lebenslanger selbstgeißelung fähig bin, im altpapier entsorgt, aber sashas buch empfehle ich regelmäßig weiter 🙂 und zu den nüssen: cashews machen offenbar high, die hatte ich meist als kleinen snack am vormittag, ich war so gut aufgelegt wie nie.
    alles in allem, sasha hat mir geholfen wie noch nie irgendeine lebensform zuvor, und so gilt auch noch jahre danach : danke!

  19. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht grundsätzlich leugnen werden, dass man an Körpergewicht verliert, wenn man weniger Energie zuführt als dass man verbraucht.
    Ihr Denkfehler liegt darin, dass Sie die Leute offenbar für zu blöd halten, sich mit dem Thema weiter auseinanderzusetzen als bis zum puren Zählen der Kalorien:
    Zitat „Denn wer dann „einfach mal“ Kalorien spart (zB einfach die Portionen verkleinert oder “fdH” macht, also “friss die Hälfte”) und dann versucht mehr Sport zu machen wird kläglich scheitern. Zuerst wird dann meistens mal an Fett gespart (Magerjoghurt? Hühnerbrust? Magere Hüttenkäse? Fettreduzierter Mozzarella? Joghurtbutter?)– oder willkürlich Kohlenhydrate runter- und Eiweiß raufgeschraubt oder Mahlzeiten ausgelassen. Und der Sport scheitert meistens schon am „Versuch“, weil man bei dieser Ernährung dann einfach zu wenig Energie hat, um sich überhaupt in Bewegung zu setzen. Also wird man scheitern.“
    Natürlich funkitoniert das Kalorienzählen, wenn ich mich gleichzeitig mit der Zusammensetzung meiner Nahrung auseinandersetze. Die Schlussfolgerung einer „Tatsache“ (Man WIRD scheitern) ist ausgemachter Unsinn.

    1. Ja, Sie haben recht. Das habe ich zu salopp und überspitzt ausgedrückt. Tut mir leid! Wenn Kalorienzählen für Sie funktioniert, ist das super! Bei mir landen dann immer die anderen, die das alles probiert haben und wo es NICHT funktioniert hat. Nicht, weil sie kein Kaloriendefizit erreicht hätten, sondern weil Kalorien einfach eine denkbar schlechte „Kennzahl“ sind, ob ich etwas essen soll oder nicht. Das Beispiel mit den Reiswaffeln und den Nüssen habe ich schon in einem anderen Kommentar erwähnt. Das führt dann zu Heißhungerattacken am Abend – und dann heißt es halt immer nur „Da musst du dich eben am Riemen reißen“. Und das macht nur sinnlos Schuldgefühle, ist aber nicht hilfreich. Dabei hat es damit aber eben mit Disziplin nichts zu tun – mit einer einfachen Strategie taucht der Heißhunger gar nicht erst auf. Aber da muss man sich halt trauen die „bösen Nüsse“ zu essen – aber Kalorien der Maßstab sind, dann sind wir halt bei den Reiswaffeln….

  20. Zitat „Das nächste Argument ist dann immer „du musst nur weniger zuführen, als du verbrennst, dann nimmst du ab“. …. Was man damit eigentlich sagt: „Nicht nur, dass du einfach zu viel frisst, du machst auch noch zu wenig Sport! Selber Schuld!“
    Echt? Man kann es vielleicht mit viel bösem Willen so missverstehen.
    Aber wenn mir einer sagt, „Du nimmst ab, wenn Du weniger Kalorien aufnimmst als Du verbrennst“, dann verstehe ich das auch so. Bonus: Ob ich weniger Kalorien in Form von weniger oder anders essen aufnehme oder mehr verbrenne indem ich Sport treibe oder mehr Bewegung in den Alltag einbaue, kann ich mir selber aussuchen.
    Man muss sich ja nicht gleich bei allem und jedem angegriffen fühlen 😉

    1. Ich fühle mich selten angegriffen, sonst würde ich all diese Kommentare einfach löschen 🙂 Aber wenn ich das Leid der Frauen sehe, die an dieser Kalorienzählerei scheitern, immer weniger Energie haben und deswegen ständig zu müde für Sport sind – und dann kommt jemand und sagt „du musst halt nur mehr Bewegung machen und Kalorien verbrennen“, dann sehe ich auch die Schuldgefühle, die das auslöst. Oder wenn mich verzweifelte Frauen anrufen und sagen „ich versuche echt so lange wie möglich nichts zu essen, aber irgendwann schaffe ich das dann einfach nicht mehr und dann stopfe ich alles in mich rein“. Und klar sagt dann jeder: „das war ja mit Kalorienzählen gar nicht gemeint, du musst dich ja darüberhinaus natürlich auch ausgewogen und gesund ernähren!“ Aber da sind wir genau an dem Punkt: denn dann spielen ja plötzlich ganz andere Kriterien eine Rolle und nicht mehr die Kalorien – und wonach soll man sich dann richten? Nachdem man ihnen gerade erklärt hat, dass die Kalorien das Maß aller Dinge sind. Bei mir landen unglaublich viele Menschen, die total unter Druck sind und ständig Schuldgefühle haben, weil sie es nicht schaffen, sich so zu ernähren – obwohl das doch angeblich so einfach ist – und die ständig müder werden und immer mehr Hormonprobleme bekommen. Denen versuche ich zu helfen. Wenn für Sie die Kalorienzählerei funktioniert – WUNDERBAR! Ich versuche den Menschen ein entspanntes Verhältnis zu einer gesunden Ernährung zu vermitteln – ohne zu zählen.

  21. …und dann gibt es halt einfach leute, die sich auch mit super gesundem, cleanen Essen dick-futtern. einfach, weil das vielgepriesese sättigungsgefühl zu spät/gar nicht einsetzt. Oder weil man halt mit supergesundem Öl/Avocado/Haferflocken/Vollkornreis großzügig umgeht. Diese armen menschen (inklusive mir) haben nur mit Kalorienzählen eine Chance normales Essverhalten zu lernen. Meine Alternative zum Kalorienzählen wäre, dass mir jemand mit „normalem“ Essverhalten an einem bestimmten Punkt den Teller wegnimmt. Da sich bisher keiner freiwillig gemeldet hat, bleibt mir halt nur wiegen und zählen. Und das tolle: es funktioniert. Es funktioniert bisher das erste mal. Ich hab so viel Zeit verschwendet. Durch das Kalorienzählen hab ich es das erste mal geschafft mein Zielgewicht zu erreichen. Aber SO darf das ja nicht funktionieren, gell? Ich habe mich übrigens nicht selbst kasteit, gehungert oder anderes. Nö, nur ein paar Sekunden Zutaten gewogen und zusammengezählt. Ist zu einfach… damit verkauft man keine großen Beratungsleistungen.
    Ich beneide ja jeden, der einfach durch Umstellung auf gesundes Essen und Weglassen des Süßkrams abnimmt, bei mir hilft das Null.
    Ein bisschen über den Tellerrand täte Ihnen sicher gut, Sasha. Ich empfehle die Lektüre von „Fettlogik überwinden“. da wird nichts verteufelt, kein „NEIN SO DARFST DU NICHT ABNEHMEN!“ wenn es funktioniert, dann ist es gut. jeder findet seinen Weg. Mit oder ohne Kalorienzählen. Die Physik dahinter ist eh immer die gleiche.

    1. Ich freue mich, dass es für Sie so gut klappt! Das ist wunderbar! Im Endeffekt muss ja eh jeder den Weg finden, der zu ihm passt.
      Die meisten werden mit der Zählerei und Wiegerei „verrückt“ und trauen sich kaum noch etwas zu essen, bekommen Angst vor Fett etc etc. Deswegen kenne ich viele Hundert Fälle, wo es NICHT funktioniert. Ich bin es auch leid, immer wieder die gleichen Fragen zu beantworten, ob man denn Nüsse essen „darf“, weil die so viele Kalorien haben (nur eines von vielen, VIELEN Beispielen). Durch die Kalorienzählerei werden in den meisten Fällen ziemlich schnell sehr viele, sehr wichtige und gesunde Lebensmittel verteufelt. Deswegen halte ich nichts von Kalorienzählen, weil Kalorien einfach nicht das einzige Kriterium sind. (Und sie haben total recht, man kann sich auch an Gesundem „überessen“).

  22. Kalorien zählen *kann* bestimmten Leuten helfen um überhaupt erstmal eine Positionsbestimmung vorzunehmen. „Ich werde ja wohl noch ein Stückchen Kuchen zum Kaffee essen dürfen, haben wir in der Familie schließlich immer so gemacht“.
    Langfristig muss das Ziel aber sein, wie Sie richtig sagen, den Weg zum normalen Essverhalten zurückzufinden. Wer will schon die nächsten Jahr(zehnte) jeden Tag Kalorien zählen.

  23. Christa Gassner

    Danke Sasha!
    Ich glaube, meine letzten Kalorien hab ich vor 28 Jahren in der Schule beim Kochunterricht gezählt, es hat mich damals schon genervt!! ,-))
    das einzige Prodkukt was ich in leichterer Version kaufe ist BIO-Magertopfen, weil er mehr Eiweiß hat, als normaler Topfen (ich hoffe, das stimmt jetzt auch!?)
    Versuche aber trotzdem alle Milchprodukte einzuschränken, aber für Aufstriche oder einen Dipp ist es für die Kinder perfekt – da kann ich das Leinöl sowie Wildkräuter wunderbar darunter mischen… deinen Tomaten-Linsen-Aufstrich lieeeben wir alle – danke!
    Bin groß und schlank, aber nur, weil ich mich mich schon seit 29 Jahren mit gesunder Ernährung beschäftige… und ich esse sehr viel Fett: bei uns gibts Lein-, Han-, Kürbiskern-, Olivenöl, Rohmilchbutter, Kokosöl (Kokosöl und Ghee wenn etwas gebraten werden muss. aber ich versuch immer weniger „zu braten“)
    Schlechte (Trans-)Fette lassen wir natürlich weg (nix frittiertes, keine Fertigprodukte, keine Margarine… wir essen grundsätzlich „LEBENS-MITTEL“!!
    Dank deiner vielen Infos fällt dies wirklich nicht schwer!

    1. Christa – das klingt super, was ihr da macht! Aber keine Angst vor Fett im Topfen! Studien zeigen, dass Vollfettmilchprodukte viel gesünder sind! (Übrigens sind nur die gesundheitsfördernd, wenn man den Studien glauben darf).

  24. Nadine Wipplinger

    Schon lange nicht mehr so einen Schwachsinn gelesen!! Schon komisch dass ich damit 30 Kg abgenommen habe und seit 2 Jahren mein Gewicht halte. Meine Mama mit 60 Jahren im übrigen auch! Bei ihrer Methode ist sie allerdings gescheitert. Ich würde Ihnen dringend raten das Buch Fettlogik überwinden zu lesen.
    Lg

    1. Gratuliere, dass es bei Ihnen so gut klappt! Das ist aber nicht bei jedem so – und denen versuche ich zu helfen. Viel Erfolg weiterhin!

      1. sehen Sie da sagen Sie es doch selber, nicht jede kommt mit der gleichen Methode klar.
        Dann können Sie aber auch nicht sagen, vergesst Kalorienzählen.
        Ich finde diese Sicht etwas anmassend und bevormundend.
        Es klappt bei vielen Leuten, bei vielen klappt es auch ohne.
        Warum also etwas „verteufeln“ was wohl doch bei vielen klappt?
        Sie widersprechen sich doch etwas hier in Ihren eigenen Worten.

        1. Ich finde, man kann Kalorienzählen vergessen. Und würde das auch jedem raten. DRINGENDST. Aber Sie können gerne Ihre eigene Meinung haben. Ich darf ja wohl meine eigene Meinung auf meinem eigenen Blog vertreten – oder nicht? Wenn nicht hier, wo dann?

          1. natürlcih können Sie das, ist ja Ihr Recht.
            Aber es ist natürlich dann auch mein Recht, das als anmassend und bevormundend zu kritisieren 😉
            Eine Meinung ist auch immer nur eine Meinung und kein Credo.

          2. Eigentlich nicht 🙂 Sie können selbstverständlich dazu eine eigene Meinung haben, aber ich muss die hier nicht veröffentlichen. Aber ich stelle mich immer den Diskussionen, deswegen lasse ich das alles auch auf meinem Blog zu (außer, es wird beleidigend). Aber schön, dass Sie sich damit auseinandersetzen! Das freut mich!

  25. -35 kilo in 6 monaten

    Dieser artikel ist der größte Scheiß, den ich jemals gelesen habe ????
    Eigentlich grob fahrlässig, dass so ahnungslose menschen sich selbst als ernährungsexperten bezeichnen dürfen und ihren bullshit auch noch weitergeben….

    1. Welche der Studien, die ich zitiert habe, ist denn grob fahrlässig? 🙂 Abnehmen hat mehr Faktoren als Kalorienzählen. Das kann man glauben oder auch nicht, aber die Fakten sind da auf meiner Seite. Aber dass hier so viele so unglaublich negativ reagieren, freut mich riesig! Das ist ein großes Kompliment. „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Scheint, als wären wir bei Stufe 3 🙂

    2. Hallo +35 Kilo in 6 Monaten (nein, das Plus ist kein Tippfehler),
      ob man glaubt, was hier steht oder nicht, ist die eine Sache. Ich persönlich bin zutiefst überzeugt davon, dass es stimmt, aber das steht auf einem anderen Blatt…
      Ich finde, dass Dein Umgangston äußerst respektlos ist. Kann man seine Meinung nicht auf eine andere Weise kundtun?
      Freundliche Grüße
      Ninscha

    3. liebe/r 35 Kilo in 6 Monaten!
      Wer, um mit Ihren Worten zu schreiben, solchen Scheiß und bullshit von sich gibt, den kann niemand ernst nehmen. Allein die Tatsache, dass Sie sich hinter einem Pseudonym verstecken und nicht mal (irgend)einen Namen nennen, sagt schon sehr viel über Ihren Charakter.
      Es ist ja sehr lobenswert, dass Sie mit dem Kalorienzählen so großen Erfolg hatten, gratuliere! Machen Sie weiter, es sei Ihnen vergönnt.
      Aber bitte beleidigen Sie nicht qualifizierte Menschen, das sind wir hier nämlich ganz und gar nicht gewöhnt. In diesem Blog und vor allem in diesem Club herrschen Freundlichkeit, gegenseitiges Helfen und Verständnis und Begeisterung für eine Sache.

    4. Hallo unbekannter -35 kg, du scheinst nicht nur Gewicht verloren zu haben? Neue Gedanken, Wege und Innovationen haben den Menschen schon immer Angst gemacht, jetzt sitzen wir im Flieger.
      Ach ja, a bissal mehr Respekt wäre angebracht!
      Einen wunderschönen Tag
      Petra

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