16 Gründe, warum wir (Süßes) essen, obwohl wir keinen Hunger haben – und was man dagegen tun kann – TEIL 2

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Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns die ersten acht Gründe angesehen, was man tun kann, wenn man (Süßes) isst, obwohl man gar keinen Hunger hat – jetzt geht es weiter mit acht (eigentlich 9 …) weiteren Gründen:

Weil ein besonderer Anlass ist.

Festtage und Feiertage sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Denn Essen ist eben nicht nur die Aufnahme von Nährstoffen, sondern auch ein Bestandteil unseres Soziallebens, und der ist sehr wichtig. Wir sind der Meinung: Feiertage gehören gefeiert! Es geht also nicht darum, an einem Feiertag standhaft zu bleiben, sondern sich gezielt die Tage auszusuchen, an denen man “feiern” möchte. Manchmal ist das ein großer Anlass, manchmal sitzt man mit der besten Freundin in der Sonne und isst ein Eis. Wie oft darf man “feiern”? Je nach Größe der “Ausnahme” sind für die meisten, die abnehmen möchten, zwei bis maximal drei Ausnahmen pro Woche drin.

Weil man nicht NEIN sagen kann.

Du hast dir vorgenommen, am Nachmittag zum Kaffee im Büro nichts Süßes zu essen, aber dann hat die Kollegin die Kekspackung ausgepackt und dir angeboten. Und da konntest du einfach nicht “nein” sagen. Und die Schwägerin/Schwiegermutter/Tante/Oma ist auch beleidigt, wenn du keinen Kuchen isst, wo sie doch extra … Dass du andere Bedürfnisse und Wünsche hast, wird dabei einfach ignoriert. “Das kleine Stück – man muss sich ja auch mal was gönnen dürfen”. Ja, soll man auch unbedingt. Aber die Entscheidung muss bei dir liegen, bei niemandem sonst!

Die Lösung:
  1. Ausnahmen gehören hin und wieder einfach zum Leben dazu. Und gerade, wenn es gar nichts anderes (gesünderes) zum Essen gäbe, nicht jammern und kein schlechtes Gewissen! Genieße den Augenblick – und morgen machst du dann wieder “richtig” weiter.
  2. “Nein” sagen muss man üben und ist am Anfang besonders schwierig. Dazu kommt noch ein anderer Punkt: Viele Menschen meinen es (unterbewusst und unabsichtlich) gar nicht so gut mit einem, wie man es sich wünschen würde. Denn die allermeisten haben sich auch vorgenommen, dass sie “gesünder” oder “einfach mal weniger” essen, haben es aber bisher nicht geschafft und deswegen ein schlechtes Gewissen. Und jetzt kommst du und bist standhaft! Da sieht man ja selber neben dir gleich noch viel undisziplinierter aus – und das eigene, schlechte Gewissen wird immer größer. Anstatt sich von dir motivieren zu lassen ist es dann oft einfacher dich zu überreden, auch “schwach” zu werden.
Weil man gestresst ist.

Stress ist für den Körper eine Notsituation und er reagiert darauf immer so, als müsse man  vor einem Säbelzahntiger davonlaufen: Flucht oder Kampf. Bei kurzfristigem Stress wird dabei das Hungergefühl reduziert und die Verdauungsvorgänge gebremst. Hält der Stress aber länger an, dann versucht der Körper an schnell verfügbare Energie zu kommen – und das ist Zucker.

Stress hat auf Menschen unterschiedliche Wirkungen. Die einen hören auf zu essen (weil bei ihnen die Signale überwiegen, die die Verdauung unterdrücken), die anderen essen immer mehr und dabei immer mehr Süßes, weil die Stresshormone das Gehirn unempfindlicher auf das Sättigungssignal machen und uns immer weiter essen lassen.

Die Lösung: Öfter über den Tag verteilt kleinere Mahlzeiten essen, die auf jeden Fall immer ein wenig Eiweiß enthalten. Idealerweise sollten diese Mahlzeiten möglichst regelmäßig und pünktlich gegessen werden. Je gestresster jemand ist, umso wichtiger ist das.

Weil man unzufrieden, wütend, traurig, frustriert oder einsam ist.

Du isst, weil dir die Situation einfach zu viel ist, weil du dich ärgerst, weil du traurig oder einsam bist. Oft sind das Gewohnheiten, die uns von klein auf beigebracht werden, weil wir zum Trost etwas Süßes bekommen und so nach und nach lernen, uns in schwierigen Situationen mit Essen und vor allem Süßigkeiten zu trösten. Das Problem dabei: Die Situation wird davon nicht besser und es wird kein Konflikt dadurch gelöst, dass du Süßes in dich hinein stopfst. Wenn du auf jemanden wütend bist oder dich über etwas aufregst, dann hilft das weder dir noch der Situation, wenn du das mit der Gabel in der Hand bekämpfst.

Die Lösung: Diese Art zu essen zählt zu den Gewohnheiten mit einem emotionalen Auslöser. Das kann man nur mit viel Geduld und System angehen. Zuerst musst du dir bewusst machen, was gerade passiert und warum du gerade isst. Bist du wütend? Einsam? Traurig? Es kann oft schon helfen, sich das Gefühl bewusst zu machen und es zu benennen. Als nächsten Schritt braucht man dann Alternativen, die emotional aus der Situation heraushelfen, also z.B. bei Wut oder Trauer eine beste Freundin, mit der man alles besprechen kann. Bei Einsamkeit eine Aktivität (Vereine, Hobbies), die man mit anderen zusammen macht etc. Außerdem wäre es hilfreich, ein “Stoppsignal” in den Tagesablauf einzubauen – siehe nächster Punkt.

Aus Langeweile.

Viel mehr Menschen essen aus Langeweile, als man glauben würde – oder sie sich selber bewusst sind. Das Essen am Abend vor dem Fernseher fällt sehr oft unter diese Kategorie, obwohl das auch eine reine Gewohnheit sein kann.

Wenn es wirklich Langeweile ist, die dahinter steckt hilft es als allererstes ein “Stopp-Signal” in deinen Tagesablauf einzubauen. Denn Essen aus Langeweile beginnt meist unbewusst und kann ganz schnell in emotionales Essen aus Frust kippen. Nimm dir also beispielsweise vor, dass du jedes Mal, wenn du außerhalb der regulären Essenszeiten isst immer zuerst etwas Bestimmtes trinken musst. Also z.B.: “Bevor ich zwischen den Mahlzeiten etwas esse, trinke ich zuerst jedes Mal eine Tasse Ingwertee”. Heiße Getränke sind in dieser Situation besser, weil man sie langsam und schluckweise trinkt und so mehr Zeit hat darüber nachzudenken, was wirklich gerade vor sich geht. Bist du traurig, einsam, wütend? Oder ist dir einfach nur langweilig? Versuche die Ursache zu identifizieren und überlege dir dann, was du gegen die Ursache machen kannst.

Die Lösung: Es geht darum die fest etablierten Muster zu durchbrechen. Dazu muss man sich aber erst mal bewusst sein, was eigentlich abläuft.

Endlich Schluss

mit der Zuckersucht!


Weil man am “Sonst wird das Wetter schlecht”-Syndrom leidet.

Wir versuchen unseren Kindern beizubringen, mit Essen sparsam umzugehen. Essen ist etwas Wertvolles und damit wird nicht gespielt. Oder geprasst. Das finde ich grundsätzlich eine wunderbare Einstellung – nur leider wird das meistens mit den völlig falschen Methoden gemacht.

Kinder können einfach noch nicht einschätzen, wie viel Hunger sie haben. Also anstatt mit so Dingen zu kommen “du lässt das schöne Essen übrig und dabei verhungern Kinder in Afrika” oder das beliebte “wenn du nicht aufisst, wird das Wetter schlecht!”, wäre es viel besser ihnen beizubringen auf ihre inneren Signale zu hören und dann auch zu essen aufzuhören! Denn wie wir schon im Punkt 2 besprochen haben: Schlanke Menschen hören eher auf innere Signale, ob sie aufhören sollen zu essen, dicke Menschen eher auf äußere Signale – und da gehört der leere Teller eben dazu. Aber du bist schon erwachsen – also wie  kommst du aus der Sache wieder raus?

Die Lösung:
  1. Achte darauf, dass du ausreichend Eiweiß bei jeder Mahlzeit dabei hast, weil Eiweiß dem Sättigungssignal hilft.
  2. Nimm dir immer nur sehr kleine Portionen auf deinen (kleineren) Teller, lege nach jedem Bissen die Gabel weg und höre in dich hinein, ob du schon satt bist. Wenn du satt bist, höre SOFORT auf zu essen.
  3. Wenn du es einfach nicht schaffst, das Essen dann wirklich liegen zu lassen bzw. in den Kühlschrank zu räumen, weil du spätestens in der Küche deinen (und manchmal auch noch die Teller der Kinder) leer isst, dann musst du für den Anfang eine sehr radikale Strategie anwenden: Du musst das Essen ungenießbar machen, bis du den Teufelskreis durchbrochen hast. Natürlich sind wir dafür, dass man mit Essen sparsam umgeht und nichts verschwendet, aber die Situation wird dadurch nicht besser, dass du deinen Körper als Mülleimer missbrauchst. Sobald du satt bist, mach die (hoffentlich kleinen…) Reste ungenießbar, damit du sie auch später nicht in die reinstopfen kannst. Schmeiß’ sie ins Klo, in den Mülleimer, versalze sie oder schütte Essig (oder Zucker – je nachdem) darüber. Tu, was immer du tun musst, um dich selber davor zu beschützen, den Rest jetzt oder später auch noch zu essen. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Reste sofort einzufrieren. Und dann lerne nach und nach weniger zu kochen, weniger auf den Teller zu geben bzw. Reste im Kühlschrank aufzubewahren, ohne dass sie dich in Versuchung führen – aber das braucht mehr Zeit.
Weil es so gut schmeckt

Natürlich essen wir aus und mit Genuss!! Und zwar immer, nicht nur hin und wieder, wenn man darf. Im Faustformel System gibt es keine “Sünde” beim Essen, auch schlechtes Gewissen ist strengstens verboten. Selbstverständlich soll und muss Essen gut schmecken. Der gute Geschmack ist auch ein ganz wichtiges Zeichen für unseren Körper, ob uns etwas gut tut und ungefährlich, also ungiftig, ist.

Aber: Es gibt auch sogenannte “hyperschmackhafte” Nahrungsmittel. Das sind Nahrungsmittel, die gleichzeitig süß, fett und/oder salzig sind. Kartoffelchips sind so ein Beispiel: Sie sind salzig und fett und die Kartoffelstärke wird im Körper sofort in Zucker umgewandelt – damit sind sie für den Körper also auch noch “süß”. Unser Gehirn ist darauf programmiert, solche Nahrungsmittel aktiv zu suchen – und es fällt uns schwer, bei solchen Nahrungsmitteln aufzuhören zu essen.

Die Lösung: Wenn dein Sättigungsgefühl gut funktioniert und du gelernt hast darauf zu achten, dann ist es egal, was noch vor dir steht, dann bist du satt und magst nicht mehr. Ich weiß, dass viele Menschen dieses Gefühl nicht mehr kennen – aber es ist überraschend schnell wieder da, wenn man ein paar wichtige Strategien umsetzt:

  1. Zu absolut jeder Mahlzeit ausreichend Eiweiß.
  2. Mehrere, über den Tag verteilte Mahlzeiten.
  3. Keine gesüßten Getränke
  4. Stärkehaltige Kohlenhydrate auf maximal eine Faustgröße pro Mahlzeit (2-3 Mal pro Tag) einschränken.
  5. In den ersten paar Tagen keine hyperschmackhaften Nahrungsmittel, bis der Körper im Gleichgewicht ist. Kein Zucker, kein Alkohol. Koffein ist für die meisten Menschen okay.
  6. Fruktose reduzieren.

Im 7-Tage-Programm Faustformel Zuckerfrei haben wir übrigens einen einfachen Plan zusammen gestellt, mit dem du das automatisch umsetzt und dein Sättigungsgefühl ganz schnell wieder findest. Garantiert!

Weil es gratis (oder billig) ist.

Ein Klassiker. Du wolltest eigentlich nichts Süßes essen, aber dann wurden (in der Fußgängerzone, im Supermarkt….) so nette, kleine Kostproben verteilt. Und du konntest nicht “nein” sagen. Oder du bist (mit anderen) bei einem “all you can eat” Buffet und bist eigentlich schon satt – aber dann gehst du doch noch zum Nachspeisenbuffet und isst Dinge, auf die du eigentlich keinen Hunger mehr hattest.

Die Lösung: Standhaft bleiben. Mach dir bewusst, was du erreichen willst und um wie viel besser du dich fühlst, wenn du nicht zusätzlichen Zucker isst, auf den du weder besonders Lust noch Hunger hast, denn du isst ja gerade nur, weil es da ist.

Als Belohnung

Leider bringen wir unseren Kindern bei, sich mit Süßigkeiten zu trösten. Oder zu belohnen. “Das hast du super gemacht, dafür gibt es ein Eis!” Es kann sein, dass dieser Ansatz in der heutigen Zeit nicht mehr so ausgeprägt ist, weil sie ständig und überall Süßigkeiten bekommen, aber alle, die heute über 35 Jahre alt sind, haben das in der einen oder anderen Form miterlebt. Süßigkeiten waren früher nicht allgegenwärtig und wurden nicht täglich in die Kinder reingestopft, sondern waren eben etwas Besonderes.

Die Lösung: Du musst lernen, dich mit anderen Dingen zu belohnen. Höre in dich hinein, was dir sonst noch Spaß machen würde oder du genießen würdest. Ein tolles Magazin und eine gemütliche Stunde auf der Couch? Gönn dir eine Massage, Maniküre, einen Kinobesuch. Zeit nur für dich. Ein heißes Bad.

Wenn es wirklich Belohnung ist, die du jetzt übers Essen bekommst , dann finde etwas anderes. Denke immer daran: Das mag jetzt vielleicht kurz gut schmecken, aber für deinen Körper ist es keine Belohnung, denn es macht dich langfristig nicht fitter, vitaler und fröhlicher, sondern müder und unausgeglichener – und ja, langfristig auch dicker.

Und zum Schluss noch ein Tipp: In unserer Video Serie „Wie löst man das Zuckerproblem?“ kannst du noch ein paar weitere interessante Details zum Thema finden. Schau gleich mal rein 🙂

11 Kommentare zu „16 Gründe, warum wir (Süßes) essen, obwohl wir keinen Hunger haben – und was man dagegen tun kann – TEIL 2“

  1. Also bei mir treffen so ziemlich alle Punkte zu, warum ich Zucker esse. Hab jetzt in der Fastenzeit kaum Zucker gegessen und werde noch Zuckerfrei FF machen vor Ostern. Bis jetzt geht’s gut und mir passen sogar frühere Hosen wieder 😉
    Schwierig wird’s mit Kindern. Ich versuche ihnen zu erklären, dass Schokolade zum Genießen ist (ein 20er also) und gegen Hunger essen hilft (möglichst nach 80er Regel). Aber ist halt schwierig, wenn überall in jedem Geschäft die „Süßwarenregale“ gut sichtbar aufgestellt sind….

    1. Freut mich, dass das so gut für dich klappt! Bei den Kindern heißt es: Geduld haben! Hab zu Hause nichts herumstehen, zelebriere es auch dort als „Genussmoment“ und was „außer Haus“ passiert, ist erst einmal nicht so wichtig. Kinder merken sich das, was sie von zu Hause vorgelebt bekommen – und je weniger Zwang man da ausübt, umso leichter und nachhaltiger funktioniert das. (Aber es hilft, wenn die Süßigkeitenlade nicht automatisch nachgefüllt wird…. 🙂 )

  2. Karina Kreutler

    Ich bin sehr dankbar, dass ich das Fausformel System für mich entdeckt habe. Es sind durch die Bank viele tolle Tipps dabei. Wirklich hilfreich!!! Lg, Karina

    1. Julia Nittmann

      Hallo Karina!
      Vielen Dank für das nette Feedback – es freut uns, wenn wir dir mit unseren Tipps weiterhelfen können!
      Liebe Grüße,
      Julia

  3. Melanie Gärtner

    Sasha wollte dich fragen was du von sojaprodukten hältst besonders abends? Gut oder schlecht fürs annehmen?
    Melanie

    1. Bei Sojaprodukten muss man sich immer anschauen, wie sie hergestellt wurden (ordentlich fermentiert oder ist es nur „Proteinisolat“?) – davon hängt es nämlich ab, wie gut der Körper damit umgehen kann. Darüberhinaus haben aber viele Menschen, die Probleme mit der Schilddrüse haben, auch Probleme mit Soja bzw gibt es auch viele Menschen, die keine Milch vertragen aber die Sojaprodukten, die sie dann als Ersatz nehmen, auch nicht gut vertragen. Ich glaube allgemein, dass Sojaprodukte als Nahrungsmittel ein bisschen überschätzt werden und dass man sie maximal „in Maßen“ essen sollte. Wenn man sie verträgt, spricht sicher nichts dagegen, traditionell hergestellte Produkte (aus der ganzen Bohne, möglichst auch fermentiert) hin und wieder (2-3 Mal pro Woche max) zu essen – aber das kann man nicht pauschal sagen, weil sie so viele Leute gar nicht vertragen.

  4. Liebe Sasha,
    könntet ihr nicht aus „16 Gründe, warum wir (Süßes) essen, obwohl wir keinen Hunger haben“ ein Poster machen. Ich würds mir aufhängen!
    Hab gerade das Buch von dir von 2007 rausgeholt,
    denn ich brauche nach einer Gewichtszunahme durch
    meinen Rauchstop dringend eine Auffrischung!
    Tolle Homepage! Macht bitte weiter so!!!

    1. Julia Nittmann

      Hallo Tanja!
      Vielen Dank für das nette Lob und für die Anregung – das ist eine gute Idee. Ich werde das im Team vorschlagen und schauen, was wir machen können!
      Liebe Grüße,
      Julia

  5. Liebe Sasha,
    deine Tips sind wirklich ganz toll,aber bitte keine Lebensmittel ins Klo!!!
    Reste kann man wirklich sehr gut anders verwerten.Einfrieren ist eine super Idee…und,und….
    Es müssen keine Lebensmittel auf den Müll landen….

    1. Ich bin grundsätzlich absolut deiner Meinung – aber für Menschen, die derzeit noch ein ungesundes Verhältnis zum Essen haben und es einfach nicht schaffen, die Reste dann NICHT aufzuessen, kann das – für sehr kurze Zeit! – eine nützliche Strategie sein. Manchmal muss man einfach das tun, was funktioniert, vor allem, wenn es eine bewusst und kurzfristig ist. Die allermeisten Menschen schmeißen viel mehr Lebensmittel weg – und zwar unbewusst und ständig. Der durchschnittliche Haushalt wirft angeblich Lebensmittel im Wert von über EUR 400 pro Jahr noch ORIGINALVERPACKT (!!) weg – es ist viel wichtiger, dass wir hier ansetzen als bei den paar armen Menschen, die jetzt mal vorübergehend eine Strategie brauchen, die ihnen hilft.

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