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Isst du zu wenig, um abzunehmen? Warum weniger Essen dich nicht schlank macht

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Seit Jahrzehnten wird uns eingeredet, wir müssten uns nur mehr bewegen und weniger essen, dann würden wir schon abnehmen. Also einfach weniger Kalorien zu uns nehmen, als wir verbrennen. Klingt erst einmal logisch, oder? Und die Forschung zeigt schließlich auch: Schlanke Menschen nehmen tatsächlich im Schnitt weniger Kalorien zu sich bzw. bewegen sich mehr als Übergewichtige.

Hmmm, mal überlegen. Der Umkehrschluss wäre ja dann: Langfristig abnehmen kann durch dauerhaft wenig Essen und mehr Sport garantiert werden. Aber stimmt das? 

Ganz so einfach ist es leider nicht.

Natürlich hat was und wie viel du isst und wie viel du dich bewegst, Einfluss auf deine Figur. Und klar: Wenn du deine Rationen drastisch kürzt, nimmst du erst einmal ab. Aber sei mal ehrlich: Kennst du jemanden, der das schon langfristig geschafft hat?  Die ernüchternde Realität ist doch ganz anders. Selbst wenn man es so ein paar Monate durchhalten kann – 19 von 20 Menschen wiegen nach einem Jahr genauso viel oder sogar mehr als vorher.

Und man stellt sich die Frage: Liegt das wirklich nur an mangelndem Durchhaltevermögen? Müssen wir uns alle einfach nur noch mehr anstrengen?

Die Diät-Sackgasse: Besonders ab 40 ein teuflisches Problem

Viele Frauen kämpfen schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten mit ihrem Gewicht. Sie sind gefühlt dauerhaft auf Diät. Lernen immer mehr über Ernährung, versuchen jeden neuen Trend umzusetzen und haben ständig ein schlechtes Gewissen, wenn sie doch einmal etwas „Falsches“ gegessen haben.

Und trotzdem klappt es immer schlechter.

Ein typisches Beispiel: Das tolle Detox-Programm, das letztes Jahr noch prima funktioniert hat und drei Kilo schmelzen ließ, bringt dieses Jahr nach zwei Wochen Quälerei gerade einmal mickrige 500 Gramm Ersparnis.

Und dazu kommt: Abnehmen wird mit den Jahren immer mühsamer. Vor allem Frauen ab 40 spüren das extrem, weil hier zusätzlich hormonelle Veränderungen ins Spiel kommen. Die Folge: Man isst immer kleinere Portionen, streicht immer mehr Lebensmittel, gönnt sich gar nichts mehr – und auf der Waage tut sich absolut nichts.

Ist der Stoffwechsel jetzt endgültig eingeschlafen?

Nein, dein Körper befindet sich einfach in einer Notlage. Schauen wir uns genauer an, was da wirklich passiert.

7 Gründe, warum zu wenig Essen das Abnehmen blockiert

Wenn du versuchst, deinen Körper durch Nährstoff- und Kalorienentzug zum Abnehmen zu zwingen, entwickelt er schlaue Gegenmaßnahmen. Denn er will schlichtweg sein Überleben sichern.

1. Dein Körper verteidigt sein biologisches Gleichgewicht

Unser Körper ist im Grunde noch immer für die Steinzeit gebaut. Damals war Verhungern eine reale Bedrohung. Wenn du schlagartig sehr wenig isst, schlägt dein Gehirn Alarm: Hungersnot! Dein Körper versucht mit aller Macht, sein gewohntes biologisches Gleichgewicht zu verteidigen: Sobald wieder mehr Nahrung da ist, holt er sich jedes verlorene Gramm Fett sofort wieder zurück. 

2. Weniger Essen macht müde (Reduzierte NEAT)

Iss weniger, und dein Körper bremst dich unbewusst aus. Du bist müder, träger und bewegst dich im Alltag spontan viel weniger. Aber gerade diese Kalorien, die wir durch alltägliche Kleinigkeiten wie Zappeln, Stehen oder Gehen verbrennen, sind enorm wichtig für unsere Bilanz. Wissenschaftler nennen das NEAT (Non-Exercise Activity Thermogenesis – hier kannst du noch mehr dazu nachlesen.) Bist du im Mangel, spart dein Körper genau damit Energie ein. Und für schweißtreibenden Sport fehlt dir dann erst recht die Kraft.

3. Du isst unbewusst doch mehr, als du denkst

Wer ständig hungert, verliert das Gefühl für normale Mengen. Durch die permanente Müdigkeit und den Stress, den Diäten im Körper verursachen, greift man schneller zu unbewussten „Kleinigkeiten“ – ein Stück Käse hier, ein Löffelchen dort. Selbst wenn die Hauptmahlzeiten mickrig sind, summiert sich das unbemerkt auf.

4. Mangelnde Ernährung führt zu Muskelschwund

Wenn deinem Körper die nötige Energie und wertvolle Bausteine (wie ausreichend Protein) fehlen, holt er sich diese aus den Muskeln. Das Problem dabei: Muskelmasse ist dein größter Kalorienverbrenner. Sinkt die Muskelmasse, sinkt dein Grundumsatz und du verbrauchst ab sofort im Alltag – selbst im Ruhezustand – weniger Kalorien.

5. Gier auf Süßes und Frust-Anfälle

Wer ständig verzichtet, baut enormen mentalen und körperlichen Stress auf. Das Gehirn schreit nach schneller Energie – und das bedeutet: Haltlose Gier auf Zucker und einfache Kohlenhydrate. Aus Erschöpfung oder Frust gibt man nach, isst viel mehr Kalorien als geplant und schämt sich danach. Ein Teufelskreis.

6. Gestörte Körpersignale (Insulin, Leptin & Ghrelin)

Je länger du deinen Körper auf Sparflamme setzt, desto schlechter funktionieren die hormonellen Signalwege:

  • Ghrelin (das Hungerhormon) steigt dauerhaft.
  • Leptin (das Sättigungshormon) reagiert kaum noch.
  • Insulin sorgt dafür, dass die wenige zugeführte Nahrung bevorzugt direkt in die Fettzellen geschoben wird, statt deinen Muskeln Energie zu liefern.

7. Die adaptive Thermogenese (Der „Sparmodus“)

Je öfter du Crash-Diäten machst, desto effektiver lernt dein Körper, mit extrem wenig auszukommen. Das nennt man adaptive Thermogenese. Jemand, der durch viele Diäten abgenommen hat, verbraucht im Alltag deutlich weniger Kalorien als eine Person, die von Natur aus schon immer dieses Gewicht hatte. Dein Motor läuft auf Sparflamme. Du isst sprichwörtlich zu wenig, um gesund abzunehmen – aber sobald du wieder normal isst, nimmst du sofort zu.

Der Ausweg: Wie du den Stoffwechsel wieder aktivierst

Wenn dein Gewicht derzeit steht, bringt es absolut nichts, die Portionen noch weiter zu verkleinern. Damit schickst du deinen Körper nur noch tiefer in den Panikmodus. Die Lösung lautet nicht „noch weniger essen“, sondern: anders essen!

Du musst deinem Körper signalisieren, dass keine Hungersnot herrscht. Nur wenn er sich sicher fühlt, lässt er seine Fettreserven freiwillig los.

Diät-Falle: Weniger Essen ➔ Sparmodus ➔ Heißhunger ➔ Gewichtszunahme

Lösung: Richtige Zusammensetzung ➔ Sättigung ➔ Energie ➔ Nachhaltige Gewichtsabnahme

So gelingt die Kehrtwende:

1. Bessere Ernährungszusammensetzung = Mehr Energie:

Wenn du deine Mahlzeiten richtig zusammenstellst (reichlich Gemüse, hochwertige Proteine und die passenden Fette) bekommt dein Körper wieder Treibstoff.  So ist die gesamte Faustformel aufgebaut (hier geht’s zum Poster). Deine Alltagsbewegung (NEAT) steigt ganz von alleine, weil du dich wieder fit und unternehmungslustig fühlst.

2. Heißhunger gezielt abstellen:

Sobald dein Blutzuckerspiegel stabil bleibt, verschwinden die lästigen Gier-Momente. Du musst nicht mehr aus Erschöpfung oder Frust Süßigkeiten in dich hineinstopfen, sondern kannst wieder bewusst genießen.

3. Das natürliche Sättigungsgefühl reparieren:

Wenn die Hormonsignale wieder richtig arbeiten, spürst du endlich wieder ganz klar: Jetzt bin ich tatsächlich satt! Du musst nicht mehr künstlich aufhören, während dir der Magen knurrt.

4. Nährstoffe schrittweise erhöhen:

Gib deinem Körper genau die Mikronährstoffe und Bausteine zurück, die er jahrelang entbehren musste. Das stärkt deine Muskeln und baut deinen Grundumsatz wieder auf.

5. Der Trick: Größere Portionen essen!

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein, aber es funktioniert: Du darfst und sollst wieder mehr essen! Und zwar optimal zusammengestellte Mahlzeiten, die voluminös sind, hervorragend schmecken und lange satt machen.

Sobald stille Entzündungen im Körper nachlassen und die Hormone Insulin, Leptin und Ghrelin wieder im Einklang sind, schaltet dein Körper vom Gefahrenmodus zurück in den Normalbetrieb. Er entspannt sich, gibt die hartnäckigen Fettreserven frei – und du kannst endlich nachhaltig und ohne schlechtes Gewissen dein Wohlfühlgewicht erreichen!

Genau das ist die Strategie hinter meinem Online Programm “Faustformel 3 S – 3 Schritte zum Wohlfühlgewicht”. Als erstes gehen wir den Heißhunger auf Süßes an. Noch besser: Wir kümmern uns darum, dass er erst gar nicht auftritt. Das ist Schritt 1.
In Schritt 2 reparieren wir dein Sättigungsgefühl und sorgen dafür, dass dein Körper besser versorgt wird. Viele bemerken schon nach ein paar Tagen den positiven Effekt, wenn die schleichende Entzündung im Körper zu sinken beginnt und die hormonellen Signale im Körper wieder besser funktionieren.
Und in Schritt 3 sorgen wir dafür, dass das alles auch wirklich zur Gewohnheit wird.

Aber ich verspreche dir: Was hier so kompliziert klingt, ist im Alltag ganz einfach. Und wird dir richtig gut schmecken (ohne dass man dazu eine Star-Köchin sein muss). 

Los geht’s – Hier findest du mehr Information zu Faustformel 3 S:

» Ja, ich will mehr Info! 

(Du kannst mein Programm übrigens ganze 30 Tage lang unverbindlich testen.)

 

25 Kommentare zu „Isst du zu wenig, um abzunehmen? Warum weniger Essen dich nicht schlank macht“

  1. Ich machte die hcg auch schon ein paar Mal. Funktioniert gut, habe immer toll abgenommen. Leider Ist es danach ziemlich schwer das Gewicht zu halten, alleine durch die Aufnahme von KH danach, wirst du wieder schwerer. Ich machte danach immer zum Erhalten regelmäßig 500 kcal Tage. Das nervt aber auch mit der Zeit.
    Mit der FF hier geht es mir besser. Ich fühle mich nicht nur munterer, aktiver und besser gelaunt, sondern verliere auch schön langsam an Gewicht und bin Gesellschafts tauglich. Denn bei hcg musste ich immer meine Mahlzeiten für einen Ausflug, etc. mitnehmen.
    Nichts desto trotz, wünsche ich dir viel Erfolg damit.

  2. David Weinberger

    Hallo, mein Name ist David , ja ich bin neu hier bis heute war ich ein Sport Muffel , was und wieviel Sport wäre denn angebracht ? Mit der Faustformel beginne ich zu arbeiten ich bin Koch von Beruf und es fällt mir nicht schwer bis auf das Thema Gemüse. Habe bis jetzt wenig davon gegessen wie lerne ich mir undeinem Körper das ich 2 Fäuste täglich brauche? Danke für die Hilfe !

    1. Hallo David, schön, dass du zu uns gefunden hast! Bei uns geht es vor allem um die Ernährung, wir sind keine Experten für Sport. Sport ist wichtig für die Gesundheit (aber nicht so sehr fürs Abnehmen) und sollte regelmäßig dazu gehören. Aber was und wie viel in deiner Situation angebracht sind, kann ich aus der Entfernung leider nicht beurteilen. Auf jeden Fall solltest du dir etwas suchen, was dir Spaß macht – und wenn du bisher gar nichts gemacht hast, dann schau, dass du mit kleinen, machbaren Schritten anfängst. Denn der idealste Sport nützt nix, wenn man ihn nicht regelmäßig macht. Deswegen ist „regelmäßig“ und „Spaß“ viel wichtiger als „perfekt“. Beim Gemüse fang einfach langsam an und schau, dass du nach und nach zu jeder Hauptmahlzeit mindestens zwei Faustgrößen unterbringst. Für viele ist es am Anfang einfacher, das Gemüse eher gut gegart zu essen, weil sich dann die Verdauung leichter tut, wenn der Darm Rohkost noch nicht gewohnt ist. Das kannst du dann nach und nach steigern. Wichtig: sorge dafür, dass es gut schmeckt! Denn viele mögen, meiner Erfahrung nach, kein Gemüse, weil sie es zerkocht und geschmacklos serviert bekommen. Aber als Koch fällt dir dazu bestimmt etwas ein!

    1. Eiweiß braucht man ausreichend – aber auch nicht zu viel. Denn wenn du sehr wenig Kohlenhydrate isst, aber viel Eiweiß, dann „baut“ sich der Körper den Zucker einfach aus dem Eiweiß. Mach mal eine Blutzuckermessung nach einer Mahlzeit mit viel Eiweiß – du wirst staunen! 🙂 Leider braucht er für diese Umwandlung Stresshormone, weswegen dann viele eine erhöhte Stressreaktion haben und der Cortisolspiegel steigt – das wiederrum hilft nicht beim Abnehmen und kann bei einigen dazu führen, dass sie schlechter schlafen.

  3. Doris Kropp-Novello

    Auch ich kann nur positives berichten.
    Ich bin 57 und habe mein Leben lang mit meinem Gewicht gekämpft (mit Diäten, unkonsequentem sporteln uvm.)und ständig verloren. Meine Gelenke schmerzten, meine Wirbelsäule ist sehr strapaziert. Dazu kamen noch mein unendliches Verlangen nach Süßem aller Arten. Und auch Hungerattacken. Das ganze Programm also.
    Meine Tochter hat mir zum Geburtstag das „ZUCKERFREI-Programm“ geschenkt .
    Ich fühle mich so wohl wie noch nie in meinem Körper, meine körperlichen Beschwerden sind fast weg, ich bin aktiv und freue mich auf Bewegung, ich habe Energie und …..habe kein Verlangen nach Süßem und …..nehme kontinuierlich ab.
    Und als frischgestrickter „Fäustling“ werde ich ausgezeichnet informiert und unterstützt. Was will ich mehr? Doch, eines will ich noch:
    DANKE sagen!

  4. Ich habe Jahre lang täglich Süßes im Übermaß konsumiert und immer wieder erfolglos versucht, von dieser Sucht loszukommen, das letzte mal erfolglos im Oktober. Ich hatte solche Migräne Attacken, dass ich es gerne wieder aufgegeben habe.
    Seit Anfang Februar habe ich meine Ernährung auf die Faustformel umgestellt und seit dem kein Stück Schokolade mehr gegessen. Ich habe auch kein Verlangen danach und hatte keinerlei Entzugserscheinungen!!!
    Ich bin davon überzeugt und begeistert.
    D A N K E

  5. Gelernte Physiotherapeutin!

    Ich hab noch nie so viel Schwachsinn gelesen wie hier!
    Doch es gibt einen Unterschied zwischen Männern und Frauen und doch, es fällt ihnen leichter abzunehmen. Dies ist sogar biologisch nachvollziehbar, denn Männer besitzen prozentual gesehen mehr Muskelmasse, wobei Frauen von Natur aus prozentual gesehen mehr Fettmasse besitzen. Mehr Muskelmasse bedeutet, dass mehr Energie benötigt wird, da mehr Energie verbrannt wird.
    Es hat auch nichts damit zu tun, wieviele Diäten man vorher gemacht hat oder nicht. Es ist eine ganz simple Milchmädchenrechnung. Isst du mehr als du verbrauchst, dann nimmst du zu, isst du weniger, nimmst du ab!
    Diäten sind in dem Fall ein Fehler, weil sie meist nur ein paar Wochen gemacht werden. Es wird ein hohes Defizit erschaffen und man nimmt auch Recht fix die ersten Kilos ab. Danach wird aber angeblich „wieder normal“ gegessen. Bedenkt bitte, Dank dem angeblichen „normal“ essen, sind die meisten erst dick geworden. Also nein, sie haben von Anfang an meist nicht normal gegessen. Verfallen aber nach den Diäten genau in das Muster zurück! Da sich ihr Ausgangsgewicht aber verringert hat, nehmen sie natürlich noch schneller zu. Dies ist die Lieblingsausrede von allen, der JoJo-Effekt.
    Er ist nichts weiter als die Tatsache, dass diejenigen nicht verstanden haben, dass sie vorher unnormal gegessen haben und eine Ernährungsumstellung machen müssen und keine Diät! Sprich, ein kalorisches Defizit mit Ernährung und Sport schaffen, bis man sein Gewicht erreicht hat und danach seinen kalorisches Bedarf dem neuen Gewicht anpassen (und nicht wie vorher *nicht normal* essen, denn sonst wäre man nicht in der misslichen Lage abnehmen zu müssen!)
    Der einzige sinnvolle Satz in diesem Beitrag ist, dass man nicht hungern soll, denn abnehmen muss nicht mit hungern gleichgesetzt werden. Mit den richtigen Lebensmitteln kann man sehr viel essen und im kalorischen Defizit bleiben.

    1. Der „Sparmodus“ nach Diäten ist wissenschaftlich belegt. Auch, dass man nach einer „Hungerphase“ größeren Hunger signalisiert bekommt und leichter Fett speichert. Ja, natürlich fallen auch viele in alte Muster zurück – aber eben nicht nur. Und es gibt einfach hormonell gesteuerte Abläufe, die von der Natur so vorgesehen sind, um das Überleben in der „Steinzeit“ zu ermöglichen. Und die Milchmädchenrechnung ist leider genau das: eine Milchmädchenrechnung. Bisschen vereinfacht – und veraltet (genau wie Milchmädchen…). Die Sache mit dem Kaloriendefizit ist eine Vereinfachung, die niemandem nützt und vielen schadet, denn die Frage ist nicht: „wie viele Kalorien essen schlanke Menschen?“ Sondern viel mehr: „Wie wird man mit weniger Kalorien früher satt“ – denn kein Mensch schafft es langfristig zu hungern – und wird seinen Körper immer weiter in den „Sparmodus“ treiben – und ja, der ist wissenschaftlich belegt, auch wenn Sie es für Schwachsinn halten. Und der „Sparmodus“ ist auch mehr als nur der reduzierte Umsatz wegen reduzierter Muskelmasse (auch dazu gibt es Studien). Also: abnehmen ist nicht schwierig – aber die „iss weniger als du verbrennst, dann nimmst du schon ab“-Methode ist veraltet und nicht zielführend. Sonst hätten nicht so viele Menschen ein Problem damit.

      1. Gelernte Physiotherapeutin!

        Ach die alte Leier wieder und dann kommen Belege, die auf Patientenaussagen und Selbsteinschätzungen basieren. Stellen sie sich vor, ich kann ihnen zu all dem was sie geschrieben haben mindestens 2 Studien aus den letzten 3-4 Jahren aussuchen, die alles von ihnen wiederlegt.
        Auch, dass sie das Hungern nochmal ansprechen zeigt, dass sie nicht richtig lesen/zuhören. Ich sprach nicht von hungern, abnehmen muss ganz und gar nicht mit hungern gleich gesetzt werden.
        Sie sollten sich mal die Zeit nehmen und ihre veralteten Denkweisen nachrecherchieren. Schauen sie sich mal aktuell die ganzen Programme an in denen es um gesunde Ernährung und abnehmen geht.
        Traurig, dass man heutzutage als Experten noch sowas verbreitet. Zum Glück gibt es genug, die willig sind selber dazu zu lernen und sich von soetwas nicht beeinflussen lassen.

        1. Das hat wirklich gar nichts mit Selbsteinschätzungen zu tun.
          „In contrast to Kraemer and colleagues‘ work, the majority of the studies point to a reduction in short-term resting metabolic rates that is greater than can be explained by loss of body mass or fat-free mass over the same period. Unfortunately, there has been very little work done over the last few years regarding the duration of this phenomenon. Wadden and colleagues‘ work indicates that this disproportionate reduction reflects metabolic processes associated with the hypocaloric diet itself. When calorie balance is resumed, the resting metabolic rate is dependent on the new body mass, especially fat-free mass. This is relevant for motivated patients who adhere to severe hypocaloric diets to achieve rather large weight losses. When they get to goal weight their metabolic rate is severely depressed, and they can experience almost immediate weight gain if they resume their prior higher calorie intake. …. Lastly, exercise does not appear to negate this reduction in resting metabolic rate or fat-free mass.
          Aus: Connelly et al, „Selections from current literature: effects of dieting and exercise on resting metabolic rate and implications for weight management“, Oxford University Press, 1999
          Und falls das „zu alt“ ist, hier ist etwas aus 2016: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/oby.21538/abstract
          Es gibt GENUG andere.
          Ich bin immer an einer sachlichen Diskussion interessiert, aber man muss ja nicht gleich beleidigend werden.
          Und es ist absolut richtig: Abnehmen muss nichts mit Hungern zu tun haben – die Tatsache ist aber, dass es die allermeisten mit Hungern probieren oder glauben, dass es schneller geht, wenn man dabei noch weniger isst. Und der Schuss kann eben nach hinten losgehen. Und gerade weil wir uns dieser Tatsache bewusst sind und ein Programm haben, bei dem man eben NICHT hungern muss, ist unser Programm so erfolgreich. Ich habe ja eines dieser „ganzen Programm, in denen es um gesunde Ernährung und Abnehmen geht“ entwickelt.

        2. Ich heiße Bea (sich nicht vorzustellen ist ein respektloser Schritt bei einem Gespräch zwischen zwei oder mehr Menschen, die sich nicht kennen – aber das ist nur meine bescheiden Meinung.)
          Was ist Ihrer Meinung nach denn „nicht normal essen“. Setzen SIe dies mit Süßwaren und Pizza, Hamburger und Co in sich hineinschaufeln gleich, so muss ich Sie leider enttäuschen. Ich gehöre nicht zu diesen Personen und dennoch habe ich schon seit einiger Zeit mit dem Gewicht „zu kämpfen“. Ich habe Studiums- und Arbeitsbedingt oftmals nicht die Zeit gehabt in Ruhe oder überhaupt zu essen. So kam es durchaus oft vor, dass ich den ganzen Tag nichts zu mir genommen habe und wenn ich endlich zu Hause war nur etwas Rohkost, Salat oder das klassische Abendbrot. Auch das hat nichts mit „normalem Essen“ zu tun, ist aber sicher nicht das, an das Sie gedacht hatten. Und wenn weniger essen = abnehmen funktionieren würde (so wie Sie es ja propagieren), dann müsste ich die schlankeste Person auf dieser Welt sein. Leider habe ich es auf diese Weise allerdings nur geschafft meinen Grundumsatz so dermaßen nach unten zu schrauben, dass mein Körper gar keine Möglichkeit mehr hat adäquat zu reagieren.
          Ich stimme Ihnen vollkommen bei, dass Männer auf Grund der anderen Zusammensetzung an Fett- und Muskelmasse einen gewissen Vorteil Frauen gegenüber haben, aber es sind nun einmal zu einem sehr gr0ßen Teil auch die Männer, die bisher keine oder nur eine minimale Anzahl an Diäten und anderem essenstechnischen Unsinn hinter sich haben. Frauen sollen doch bitte immer Modellmaße haben und werden durch Erziehung / Werbung / Idealbild doch schon früh falsch geprägt und haben dadurch eben doch ehr Crashdiäten usw. hinter sich. Und all dies hat einen Einfluss auf den Grundumsatz, der durch das einfach FdH nicht zu umgehen ist.
          Und es wäre doch wirklich schön, wenn eine sachliche Diskussion ohne Beleidigungen möglich wäre.
          Liebe Grüße
          Bea (gelernte Tierärztin)

  6. Annette Ferroli

    Danke ist echt gut erklärt das erklärt einiges und leider war das sehr lange so bis ich mit der Faustformel angefangen habe. Da ich als Tini schon etwas mehr hatte haben mich meine Eltern damals auf Diät gesetzt, hat dann nicht wirklich geklappt und ich bin runter gemacht worden und dann noch mal eine andere u.s.w. auf jeden Fall ich mach die Faustformel seid längerem und es geht schön runter.????

  7. Mache gerade die Hcg Stoffwechseldiat das heisst globoli keine Kohlenhydrate kein fett 5oo Kalorien am tag.l.g.petra

    1. Das klingt gefährlich, um ehrlich zu sein. Ich würde so eine extreme Ernährung nie empfehlen – bitte mach sie nur unter Aufsicht (wenn überhaupt). Viel Glück!

  8. Franziska Eigentler

    Mir geht es gleich bei mir hilft überhaupt nichts mehr bin 56 Jahre habe schon alles durch auch Haufen Geld ausgegeben und nach der Abnahme schleichen sich die Kilos wieder drauf.Habe mir noch den zweiten Lendenwirbel gebrochen und darf bis Oktober auch keinen Sport machen.Habe jetzt auch kein Geld für irgendwas da ich Krankengeld bekomme und das ist die Hälfte weniger.Aber ihre Tipps finde ich trotzdem super.Ganz liebe Grüße.

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