Thema der Folge:
Gerade in Österreich haben süße Mehlspeisen eine lange Tradition und werden nicht nur als Dessert, sondern oft auch als Hauptgericht gegessen.
Das Problem: Viele klassische Rezepte bestehen hauptsächlich aus Mehl, Zucker, Milch und etwas Ei – und liefern damit oft deutlich mehr Kohlenhydrate als Eiweiß.
Deshalb schauen wir uns diesmal an: Wie kannst du typische süße Hauptspeisen eiweißreicher und etwas ausgewogener gestalten, ohne dass am Ende nur noch eine traurige „Diätversion“ übrig bleibt?
Denn genau darum geht es: nicht möglichst viel zu ersetzen, sondern eine Variante zu finden, die dir wirklich schmeckt und die du gerne isst.
Inhalte der Folge:
- Warum süße Mehlspeisen in Österreich traditionell so verbreitet sind
- Welche Gerichte überhaupt zu den klassischen Mehlspeisen zählen
- Warum viele traditionelle Rezepte eher kohlenhydrat- als eiweißreich sind
- Warum bei Mehlspeisen nicht nur „mehr Protein“, sondern auch „weniger Kohlenhydrate“ wichtig ist
- Welche Mehlspeisen sich besonders gut eiweißreicher gestalten lassen
- Warum Topfen eine besonders praktische Eiweißquelle für süße Hauptspeisen ist
- Palatschinken, Marillenknödel, Kaiserschmarrn & Co.: Welche Gerichte sich optimieren lassen und welche eher nicht
- Warum du nicht jedes Lieblingsgericht unbedingt umbauen musst
- Die 80:20-Regel: Wann du das Original einfach genießen kannst
- Warum Geschmack wichtiger ist als eine vermeintlich perfekte „Diätversion“
- Wie viel Zucker in einer süßen Hauptmahlzeit noch “okay” sein kann
- Was die glykämische Last mit süßen Mehlspeisen und Blutzucker zu tun hat
Wichtige Tipps aus der Folge:
- Denk nicht nur an mehr Eiweiß.
Bei klassischen Mehlspeisen ist oft nicht nur zu wenig Eiweiß das Problem, sondern gleichzeitig sehr viel Mehl und damit eine große Portion Kohlenhydrate. Das Verhältnis der Zutaten spielt deshalb eine wichtige Rolle.
- Topfen ist dein bester Freund.
Topfen/Quark eignet sich besonders gut, um süße Hauptspeisen eiweißreicher zu gestalten. Ein Teig, der hauptsächlich aus Topfen besteht und nur wenig Mehl benötigt, kann beispielsweise für Topfennockerl oder Topfenknödel funktionieren.
- Reduziere das Mehl nur so weit, wie es geschmacklich noch passt.
Weniger Mehl bedeutet zwar weniger Kohlenhydrate – verändert aber auch Konsistenz und Mundgefühl. Deshalb gilt: Nicht jede Optimierung ist automatisch eine Verbesserung.
- Nutze die Füllung.
Bei Palatschinken lässt sich das Verhältnis ganz einfach verändern: Mach die Palatschinken möglichst dünn und fülle sie dafür großzügiger mit Topfen. So bekommst du mehr Eiweiß, ohne das ganze Rezept neu erfinden zu müssen.
- Probier Topfenteig bei Knödeln.
Auch bei Marillenknödeln kann ein topfenreicher Teig eine Möglichkeit sein, mehr Eiweiß und weniger Mehl unterzubringen.
- Nicht jede Mehlspeise lässt sich sinnvoll umbauen.
Bei Kaiserschmarrn, Scheiterhaufen oder Armer Ritter wird es schwieriger, große Mengen Mehl oder Brot zu reduzieren und gleichzeitig Geschmack und Konsistenz zu erhalten. Dann kann die bessere Lösung sein, das Gericht einfach seltener und dafür so zu genießen, wie du es wirklich magst.
- Verschiebe das Eiweiß notfalls in einen anderen Gang.
Wenn eine süße Hauptspeise selbst kaum Eiweiß liefert, kannst du beispielsweise davor eine Suppe mit Gemüse und einer Eiweißquelle essen. Gerade traditionell wurden Mehlspeisen häufig nach einer Suppe serviert.
- Mach keine „Diätversion“, die du eigentlich nicht magst.
Wenn alle anderen den Kaiserschmarrn genießen und du dich durch deine zucker- und mehlfreie Sonderversion quälst, wird das langfristig kaum funktionieren. Eine gesündere Variante sollte dir genauso gut schmecken – sonst ist sie keine gute Alternative.
- Nutze die 80:20-Regel.
Nicht jede Mahlzeit muss perfekt nach der Faustformel zusammengestellt sein. Wenn du den klassischen Kaiserschmarrn deiner Oma liebst, darf genau der auch manchmal auf den Teller.
- Weniger Zucker kann sogar besser schmecken.
Viele Rezepte sind heute sehr süß. Wenn du Zucker schrittweise reduzierst, kann sich dein Geschmack daran gewöhnen – und du schmeckst die eigentlichen Zutaten oft wieder stärker heraus.
- Beobachte, wie du auf Kohlenhydrate reagierst.
Wie stark eine süße Hauptmahlzeit deinen Blutzucker und später vielleicht auch deinen Hunger beeinflusst, ist individuell verschieden. Probier aus, welche Kombinationen dich gut und lange satt halten.
Links zur Folge:
- Hier das Rezept für unsere süße, eiweißreichen Topfennockerl: https://faustformel.com/blog/suess-essen-abnehmen-diese-topfennockerl-machen-satt/
- Link zum Faustformel-Poster: https://faustformel.com/faustformelposter/
- Hier kommst du zu meinem erfolgreichen Abnehmprogramm Faustformel 3 S !
- Noch mehr Inspiration für gesunde und wirklich alltagstaugliche Rezepte findest du in unserer Foodplan App!
Proteinreich, lecker und blitzschnell am Teller: https://faustformel.com/foodplan-app-abo/ - Du willst keine Top-Ernährungstipps mehr verpassen?
Und auch meine leckeren und gesunden Rezepte ausprobieren?
Dann melde dich doch gleich für meinen kostenlosen Newsletter an 😊!Dann kannst du sogar persönlich meinen Podcast mitgestalten – jede Woche, direkt per Abstimmung in meiner Podcast-Email. Ich freue mich schon auf dein Feedback!https://faustformel.com/newsletter
Fragen oder Feedback?
Schreib mir! Ich freue mich auf deine Nachrichten, Fragen und Vorschläge:
[email protected]
Viel Spaß beim Zuhören!
Noch mehr gute Tipps gefällig? Melde dich für unseren Newsletter an! Jeden Samstag gibt es Ernährungstipps und gesunde Rezepte, die auch wirklich schmecken, per Email!




