Wie man seine Neujahrsvorsätze schafft

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Silvester ist vorbei, das nigelnagelneue Jahr hat gestartet und damit auch die guten Vorsätze. Dieses Jahr packst du es an! Dieses Jahr wird (endlich!) alles anders!

Und das finde ich super. Ich finde es toll, wenn Menschen etwas vorhaben. Und Untersuchungen zeigen, dass es ZEHN MAL (!!!) so wahrscheinlich ist, dass du dein Ziel erreichst, wenn du dir ein konkretes Ziel vornimmst, als wenn du keine festen Vorsätze hast.

Jeder Dritte nimmt sich zu Neujahr übrigens vor abzunehmen, fitter zu werden oder sich besser zu ernähren. Die schlechten Nachrichten: auch mit guten Vorsätzen ist es nicht wahnsinnig wahrscheinlich, dass du deine Ziele erreichen wirst. Im Schnitt schaffen es nur 8%.

Und dabei können wir helfen. Denn wir beschäftigen uns seit über 10 Jahren damit, Menschen dabei zu helfen, ihre Ernährungsgewohnheiten langfristig erfolgreich zu ändern. Und dabei gibt es einen großen “Trick”.

Denn: wenn du deine Willenskraft nur einsetzt, damit du deine Vorsätze “möglichst lange durchhältst” wirst du mit großer Sicherheit scheitern. Leider verwenden die allermeisten Menschen ihre Willenskraft so – sie wüssten auch gar nicht, wie sie es anders machen sollten.

Aber, was viele nicht wissen: Willenskraft und Durchhaltevermögen sind begrenzt. Jeder von uns hat davon ein kleines “Kontingent”, das wir jeden Tag benutzen – oder eben auch aufbrauchen. Und je mehr Dingen wir “widerstehen” müssen, umso wahrscheinlicher ist es, dass wir irgendwann im Laufe des Tages scheitern. Das hat aber eben NICHTS damit zu tun, dass du “undiszipliniert” bist, es ist einfach nur menschlich. Das geht in Wahrheit jedem so.

Vielleicht liegt es dann genau daran, dass nur ca 8% derer, die sich Neujahrsvorsätze vornehmen, sie auch wirklich schaffen. Das ist weniger als einer in zehn! (Und dabei noch immer 10 Mal so viele wie im Vergleich dazu diejenigen, die sich zwar “wünschen”, dass sich etwas ändert, aber sich kein konkretes Ziel vornehmen – bei denen klappt es nur bei einem von 100).Zur Willenskraft gibt es viele Untersuchungen. Zum Beispiel eine, bei der den Probanden eine bestimmte Aufgabe gestellt wurde, bei der sie einer Versuchung widerstehen mussten. Einem Teil der Probanden wurde im Wartezimmer vor den eigentlichen Test ein Teller Kekse hingestellt mit dem Hinweis, sie bitte nicht zu essen. Diejenigen, die den Keksen “widerstehen” mussten, hatten danach wesentlich größere Schwierigkeiten, der zweiten “Versuchung” zu widerstehen. Die Wissenschaftler interpretieren diese Tatsache so, dass Willenskraft scheinbar in einer begrenzten “Menge” verfügbar ist (bisschen wie Geld am Konto) und je mehr und öfter du davon “entnimmst”, umso schwieriger wird es, den nächsten Versuchungen zu widerstehen. Die Experten haben sogar ein Wort dafür: “willpower depletion” (“Willenskraft-Schwund”) Deswegen scheitern wir auch eher am Ende des Tages und nicht am Anfang – die Chips, der Alkohol und die Schokolade sind am Abend viel verführerischer als in der Früh – weil unsere Willenskraft da schon “aufgebraucht” ist.

Es ist also keine gute Idee, sich auf seine Willenskraft zu verlassen.

Aber was kann man dann tun, um seine Ziele zu erreichen?

  1. Nicht “durchhalten”, sondern neue Gewohnheiten schaffen.
  2. Kleine Dinge regelmäßig umsetzen.
  3. Mit Unterstützung geht es leichter.

Gewohnheiten brauchen keine Willenskraft und keine Disziplin. Gewohnheiten machen wir “automatisch” (schließlich sind wir sie ja gewohnt….). Oder wie viel Disziplin brauchst du tagtäglich, damit du dir die Zähne putzt? Eben! Für die allermeisten von uns ist “Zähne putzen” ein vollautomatisches Programm, das abläuft, ohne dass wir groß darüber nachdenken müssen. Wir müssen uns nicht jeden Tag überwinden oder uns dazu zwingen. Wir machen das mehr oder weniger automatisch. Und das ist etwas, was wir uns zunutze machen können. Anstatt also unsere neuen Ernährungsvorsätze möglichst lange “durchzuhalten”, versuchen wir, sie nach und nach zur Gewohnheit werden zu lassen. (Wie man das macht, erklären wir in größerem Detail in unserem Faustformel Power Programm).

Das wichtigste: schaffe dir eine Struktur und nimm dir kleine, erreichbare Ziele vor. Denn je größer die Veränderung ist, umso “größer” wirst du scheitern – auch hier zeigen Studien, dass es langfristig erfolgreicher ist, kleine Veränderungen einzuführen, diese regelmäßig zu machen und zur Gewohnheit werden zu lassen.

Gewohnheiten schafft man, in dem man Struktur (also einen Plan) und Regelmäßigkeit hineinbringt (es kann ja nur zur Gewohnheit werden, wenn man es oft genug macht).

Verwende deine (sehr begrenzte….) Willenskraft also dazu, dass du dir einen Plan machst und ein System in deine Ernährung bringst, damit du das nach und nach so automatisierst, dass du gar nicht mehr groß darüber nachdenken musst (und damit auch keine Willenskraft darauf verbrauchst) und immer mehr Dinge automatisch richtig machst.

Denn DAS ist das Geheimnis einer gesunden Ernährung. Zwei wichtige Schritte:

1. Mach dir einen Plan.
Im Faustformel System verwenden wir zwei Arten von Plänen. Mach zumindest einen davon.A. Der “kleine” Plan – das sollte das Minimum sein: “WWIME” – „Was werde ich morgen essen.“

Denke jeden Tag 2 Min darüber nach, was du morgen wann und wo essen wirst. Wir nennen das “WWIME” (und sprechen es “wieme” aus….). Schreib es dir auf. Du bist morgen im Büro? Was wirst du zu Mittag essen? Woher bekommst du das? Musst du etwas mitnehmen/vorbereiten? Hast du öfter mal ein Nachmittagstief und greifst dann zu Süßem? Versuch dieses Problem nicht mit Disziplin zu lösen (du wirst scheitern), sondern plane am Vormittag und frühen Nachmittag eine eiweißhaltige Zwischenmahlzeit ein (zB eine Handvoll Nüsse) und lass Heißhunger auf Süßes damit gar nicht aufkommen – und setze das auf deinen Plan!B. Der “große” Plan: Speiseplan mit Einkaufsliste für die nächsten Tage.

Setze dich einmal pro Woche hin und plane, was du wann essen möchtest. Schreib dir eine Einkaufsliste für die Mahlzeiten, die du zu Hause zubereitest. Ein Plan (mit Einkaufsliste) spart nicht nur viel Geld (weil zu gezielter einkaufst und weniger wegwirfst), sondern macht das Leben auch wesentlich einfacher, weil du, wenn du müde von der Arbeit nach Hause kommst, nicht mehr darüber nachdenken musst, was du jetzt essen könntest – und es macht es WESENTLICH wahrscheinlicher, dass du dann das Richtige isst. Einen händischen Plan zu machen, ist am Anfang recht viel Arbeit – deswegen haben wir im Faustformel Club den “Foodplan”, bei dem du  dir mit Rezepten und ganzen, fertigen Speiseplänen schnell und unkompliziert einen ganzen Wochenplan erstellen kannst. Und mit einem Klick bekommst du automatisch die Einkaufsliste erstellt. Mehr Information zum Foodplan findest du hier.

2. Hol dir Unterstützung von Gleichgesinnten.
Wer anderen von seinem Ziel erzählt und dort Unterstützung findet, schafft es viel eher, diese Ziele auch zu erreichen. Suche dir Gleichgesinnte – und erzähl ihnen von deinem Vorhaben! Manchmal sind Freunde und Familie aber nicht so unterstützend, wie man hoffen würde. Deswegen ist unsere private Facebook Gruppe (exklusiv für Club-Mitglieder) so ein wichtiger Aspekt des Faustformel Clubs.

Wir wollen helfen! Damit du gleich den richtigen Start ins neue Jahr hast, möchten wir dich dabei unterstützen. Probier doch einfach mal aus, ob der Foodplan mit der automatischen Einkaufsliste und die unterstützende Gruppe etwas für dich sind. Bis 8.1. kannst du dich zu einem Schnuppermonat für nur EUR 1 anmelden und einfach mal “hineinschnuppern”.
HIER GEHT’S ZUM SCHNUPPERANGEBOT FÜR NUR EUR 1 – nur bis 8.1.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du dieses Jahr zu den 8% gehörst, die ihre Neujahrsvorsätze auch wirklich erfolgreich umsetzen. Wir halten dir die Daumen, dass du es schaffst! Nicht vergessen: der Trick ist, seine Willenskraft richtig einzusetzen und sie nicht aufs “Durchhalten” zu verschwenden.

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