7 Tipps für “familienfreundliches Abnehmen – sollst du getrennt kochen oder nicht?

7 Tipps für “familienfreundliches” Abnehmen - sollst du getrennt kochen oder nicht?

Oft ist es ja nur einer in der Familie, der sich vornimmt, sich besser zu ernähren. Und sehr oft sind das die Frauen. Und meistens sind sie es auch, die für alle anderen kochen. Aber was tun, wenn der Rest der Familie, egal ob Partner oder Kinder, da nicht mitmachen will? Oder man sie gar nicht fragen möchte, weil man die Antwort eh schon kennt? Viele lösen das Problem dann so, dass sie für die Familie “normal” kochen und für sich getrennt etwas “Gesundes”. Aber ist das die einzige Lösung? Soll man dann doppelt kochen – oder gibt es einen besseren Weg?

Im Faustformel Team haben wir uns darauf spezialisiert, genau diesen Menschen zu helfen. Denn wir haben bemerkt, dass viele Programme immer so tun, als würde die “gesunde Ernährung” in einem Freiraum, getrennt und unabhängig vom “normalen Leben”, stattfinden. Aber das tut sie ja nicht. Jeder von uns bringt seine eigenen “Hürden” mit – die eine kann kaum oder nur schlecht kochen, die zweite hat keine Zeit (und wenig Budget) und ist den ganzen Tag unterwegs, die dritte hat einen Mann zu Hause, der jeden Tag Fleisch essen will oder Kinder, die alles, was irgendwie nach Gemüse aussieht, strikt verweigern. Damit gesunde Ernährung aber langfristig klappt, muss sie nicht nur gut schmecken – sie muss auch “praktisch” sein. Denn alles, was nicht praktikabel ist und ins Leben passt, hält man nicht lange durch. Da ist aber genau das Problem: es gibt viele Programme, die einem kurzfristig dabei helfen können, ein paar Kilos loszuwerden. Aber das nützt nichts, wenn man dann nicht eine Strategie hat, wie das auch langfristig im Leben verankert wird – denn dann sind diese Kilos (und das eine oder andere “Bonuskilo”…) gleich wieder da.

Zu diesem Thema haben wir viele, viele Tipps, denn das ist unser Spezialgebiet. Heute wollen wir uns mal anschauen, wie man das lästige “doppelt Kochen” vermeidet.

Doppelt kochen: wie lange geht das gut?

Ich finde “doppelt kochen” dann okay, wenn man es für maximal 1-2 Wochen macht, weil man z.B. ein kurzes Programm macht, bei dem man seinem Körper etwas Gutes tun möchte, aber der Rest der Familie soll, kann oder möchte einfach nicht mitmachen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Detox Days (ein 7 Tage Entgiftungsprogramm) oder Stoffwechsel S.O.S. (ein 10 Tage-Programm zur Aktivierung des Stoffwechsels) (unser Faustformel Zuckerfrei Programm schmeckt auch der Familie, da können alle mitmachen.)

Länger würde ich mir das nicht vornehmen, weil es meiner Meinung nach einfach zu stressig ist und man es nicht langfristig durchhalten wird. Studien zeigen immer wieder: bei Ernährungsumstellungen zählt vor allem, wie lange man sie “durchhält”. Nach einem Jahr ist bei den meisten Programmen nichts mehr “übrig”. Deswegen musst du es schaffen, das langfristig in dein Leben einzubauen. Und mit “doppelt kochen” bist du von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Mein Vorschlag: probiere es erst gar nicht (außer für maximal 1-2 Wochen), sondern arbeite dich langsam heran, dass du nur eine (gesündere) Mahlzeit für alle kochst.

Solange du Mahlzeiten nach der Faustformel zubereitest, brauchst du dir auch keine Gedanken darüber machen, ob deine Mahlzeiten für deine Kinder geeignet sind oder ob auch dein Mann davon satt wird. Denn wir haben ja keine “Diätmahlzeiten” – wir versorgen den Körper mit allem, was er braucht und dadurch kommt er ins Gleichgewicht und dein Sättigungsgefühl normalisiert sich. Damit nehmen die Übergewichtigen ab, die Untergewichtigen zu (Ja, das machen wir wirklich mit den exakt gleichen Rezepten!!) und die Heranwachsenden bekommen alles, was sie brauchen. Es gibt also keinen Grund doppelt zu kochen – außer, dass die Familie einfach streikt….

Aber hier sind ein paar Tipps, wie das einfacher wird:

1) Fang langsam an und überfordere weder dich noch andere.

Ernährungsumstellung braucht Zeit. Es gibt kaum etwas, das so schwierig zu ändern ist, wie die Ernährung. Denn es geht nicht nur um eine Gewohnheit, sondern Essen ist auch Ausdruck unserer Kultur, eng verwoben mit unserem Familienleben, oft eng verbunden mit Emotionen (von “Frustessen” bis zur “Belohnung”) und es löst chemische Reaktionen in unserem Körper und unserem Gehirn aus, die wiederum bestimmen, worauf wir Heißhunger oder Lust bekommen – oder eben nicht. Aber es spielen auch ganz praktische Aspekte eine Rolle: wer anders/gesünder kochen möchte, muss sich nicht nur mit neuen Rezepten auseinandersetzen, sondern auch anders (öfter?) einkaufen, anders kochen (das dauert anfangs länger….) etc. Das ist anfangs viel Aufwand. Bei deiner Familie (ich fasse jetzt mal “Partner und/oder Kinder” als “Familie” zusammen) führen extreme Veränderungen in den Familiengewohnheiten zu Verunsicherung. Schließlich sind das Veränderungen von liebgewonnenen Ritualen. Da geht es oft gar nicht so sehr darum, dass etwas nicht schmecken würde – aber Familienrituale geben eben auch Sicherheit. Und alles, was diese Gewohnheiten radikal verändert, wird gleich mal abgelehnt.

Also tu dir und deiner Familie einen Gefallen und gehe es langsam an. Ja, ich weiß, du würdest deine überflüssigen Kilos lieber heute als morgen loswerden. Aber denke immer daran: schnell Abnehmen ist keine Kunst (weil du danach noch mehr wieder zunimmst) – es für immer abzunehmen ist die Herausforderung. Und das geht einfacher und zielführender, wenn man langsam Gewohnheiten ändert. Schritt für Schritt.

Mein Vorschlag: nimm dir für den Anfang vor, dass du zB zwei Abendessen pro Woche frisch und “gesund” kochst. Das ist für den Anfang genug. Wenn du das dann im Griff hast, kannst du es langsam steigern, bis die gesünderen Mahlzeiten für euch zum Standard geworden sind. Aber beachte dabei auch die nächsten Tipps:

2) Sag ihnen nicht, dass es gesund ist.

“Gesund” hat in der deutschen Sprache leider einen sehr negativen Beigeschmack. Es wird sogar oft als das Gegenteil von “Genuss” betrachtet. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, aber leider sitzt das sehr tief in unseren Köpfen. Wenn du also groß verkündest, dass etwas “besonders gesund” ist, dann hören deine Familienmitglieder nur “Verzicht”, “schmeckt nicht”, “langweilig”, “kein Genuss”. Und damit hast du schon von vorneherein verloren. Wenn du also ein neues Rezept für eine gesündere Mahlzeit für alle ausprobierst, dann kündige das nicht an, in dem du es “gesund” nennst.

Was uns zum 3. Punkt bringt:

3) Rede nicht groß darüber.

Wie schon oben erwähnt, Veränderungen, über die man keine Kontrolle hat, schaffen Verunsicherung. Wenn also jetzt plötzlich verkündet wird, dass es ab jetzt “alles anders” wird, dann schafft das zuerst einmal Widerstand. Der hat zum größten Teil nichts damit zu tun, dass das Essen nicht schmecken würde, sondern ist einfach mal eine Abwehrhaltung gegen Veränderungen.

Der Trick: nicht groß darüber reden.

Koch einfach mal etwas anderes (siehe auch nächste Tipps), aber kündige es NICHT an und rede auch nicht groß darüber. Wenn jemand nachfragt (“was hast du denn da gekocht?”), dann sag einfach:

“Ich wollte mal was Neues probieren.”

“Das Rezept habe ich im Internet gesehen und das hat so gut ausgeschaut”

“Das Rezept habe ich von Susi, die hat so davon geschwärmt”.

Etc etc.

Kein großes Drama, kein “ab jetzt wird alles anders”, kein “das ist viel gesünder”.

4) Ergänze “ungesunde” Gerichte, damit sie “gesund” werden.

Außer bei dir gibt es täglich Frittiertes oder Paniertes oder ausschließlich Nudeln mit Fertigsauce oder Pizza, kann man eigentlich fast alle Gerichte so ergänzen, dass sie für dich zur “gesund
en Abnehmmahlzeit” werden, aber deine Familie isst trotzdem weiterhin das, was sie schon gewohnt ist.

Wenn es bei euch am Abend nur eine kalte Brotzeit gibt, dann mache einen kleinen Salat oder eine schnelle Gemüsesuppe für dich dazu. Da hast du deine zwei Faustgrößen Gemüse und dazu isst du jetzt maximal eine Faustgröße Brot, aber gut belegt mit einem eiweißreichen Belag (wenn du dir über die Regeln des Faustformel Systems nicht ganz im Klaren bist, kannst du dir hier ein kostenloses Poster zum Ausdrucken herunterladen, auf dem wir alles zusammengefasst haben). Deine Familie isst weiterhin, was sie gewohnt ist – aber du kannst mit ihnen zusammen essen und isst einfach zusätzlich eine Kleinigkeit.

Du kochst gerne Fleisch und Nudeln/Kartoffeln/Reis? Auch mit Sauce? Super! Mach noch eine Gemüsebeilage dazu (zB Brokkoli in der Pfanne gebraten, dauert 8 Min!), die dir schmeckt und dir zwei Faustgrößen Gemüse liefert, dann iss vom Fleisch eine Handtellergröße und von den Nudeln maximal eine Faustgröße – und fertig ist deine gesunde Mahlzeit nach der Faustformel, aber deine Familie kann ihre gewohnten Mahlzeiten weiter essen.

5) Geschmacklich ähnlich, aber mit mehr Gemüse.

Ihr seid eher der Typ “Nudelberge”? Dann probiere es zB mit Eintöpfen, die sowohl Fleisch als auch Nudeln und dabei aber auch viel Gemüse enthalten. Das ist vom Stil her sehr ähnlich, aber wesentlich gesünder (und das Gemüse ist “untergeschmuggelt”, auch die Gemüseverweigerer essen davon also das eine oder andere Stück mit. Einen Teil werden sie sich “herausklauben” und verweigern – cool bleiben und NICHT darauf reagieren. Das wird von Mal zu Mal besser – weitere Tricks, wie du Gemüseverweigerer zu Gemüsefans machst, findest du sonst auch in meinem Buch “Die Walleczek Methode für Ihr Kind”).

Wenn deine Familie Gerichte mit Kokosmilch, asiatische Geschmäcker oder Curry nicht gewohnt ist, dann überfordere sie nicht auch noch zu Anfang mit völlig neuen Dingen. Du kannst es ganz langsam angehen und einfach die Geschmacksrichtungen, die sie gewohnt sind, in Gerichte verpacken, die ein bisschen mehr Gemüse (und ausreichend Eiweiß!) enthalten. Ein gutes Beispiel, das wirklich allen schmeckt, gibt es am Donnerstag am Blog: Bohnenbolognese.

Deine Kinder streiken und du machst dir Sorgen, dass sie sonst zu wenig essen? Dazu machen wir sicher auch bald einen Artikel – aber wenn dich vorher schon alle Tipps und Strategien interessieren – darüber habe ich ein ganzes Buch geschrieben.

6) Wer kocht, schafft an.

Egal, was du tust, dein Partner und deine Kinder jammern ständig herum? Tu dir selber einen Gefallen und stelle das ab. Wir haben eine einfache Regel: “Wer kocht, schafft an.”

Derjenige, der für die Mahlzeit zuständig ist, darf entscheiden, was auf den Tisch kommt, und die anderen können entweder ohne zu jammern mitessen – oder sich gefälligst selber etwas machen. Wer ständig jammert, kann gerne morgen für alle kochen. Das klingt hart, ist aber eine wirklich gute Lösung. Lass deinen Partner oder deine Kinder (im Teenageralter) ein- oder zwei Mal pro Woche das Essen für alle zubereiten. An dem Tag darfst du dann aber auch nicht jammern, wenn es nicht deinen Vorlieben entspricht! Denn: wer kocht, schafft an! Das involviert alle in die Ernährung, was sehr positiv ist – aber selbst, wenn sie danach praktisch nie kochen – sie bekommen alle mehr Respekt dafür, wenn du kochst.

7) Lass sie wählen.

Eine gute Strategie ist es auch, den Speiseplan für die Woche kurz mit allen zu besprechen – da kann dann jeder seine Vorlieben einbringen. Dabei muss automatisch ganz klar sein, dass man nicht jeden Tag nur Pizza oder Süßes essen kann. Stelle eine Liste von Rezepten zusammen, auf denen ein paar (2-3) Lieblingsgerichte und der Rest “Gesundes” vorkommt. Dann lass sie wählen, wann sie was essen wollen. Denn, was man selber gewählt hat, isst man umso lieber.

Aber das Wichtigste: gehe es langsam an. Du hast deine Ernährungsgewohnheiten nicht über Nacht bekommen. Dein Partner hat seine Vorlieben auch nicht erst seit gestern – und deswegen wird es auch mehr als ein oder zwei Wochen dauern, bis diese Gewohnheiten geändert werden können. Schaff dir kleine, machbare Ziele, damit du kleine Erfolgserlebnisse hast. Zum Beispiel: zwei Mal pro Woche etwas frisch und “gesund” kochen, das allen schmeckt.

Und vergiss nicht unsere Tipps, damit geht es viel einfacher:

  1. Fang langsam an und überfordere weder dich noch andere
  2. Sag ihnen nicht, dass es gesund ist.
  3. Rede nicht groß darüber.
  4. Ergänze “ungesunde” Gerichte, damit sie “gesund” werden.
  5. Geschmacklich ähnlich, aber mit mehr Gemüse.
  6. Wer kocht, schafft an.
  7. Lass sie wählen.

Wie hast du das bisher gemacht? Hast du schon etwas in dieser Richtung ausprobiert? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Wenn du Ideen für familienfreundliche Rezepte nach der Faustformel brauchst, dann schau dir vielleicht den Faustformel Club an. Im Club inbegriffen ist auch der Faustformel Foodplan, unsere Rezeptdatenbank mit über 400 Rezepten nach der Faustformel, von denen sehr viele garantiert familientauglich sind und auch Kindern (und heiklen Ehemännern…) schmecken.

Mehr Information zum Faustformel Club findest du hier.

13 Kommentare zu „7 Tipps für “familienfreundliches Abnehmen – sollst du getrennt kochen oder nicht?“

  1. Hallo! mein Sohn ist auch sehr dünn und meine Tochter ganz normal, aber beide essen nicht gerne gekochtes Gemüse, aber Salat !!!! jetzt bin ich immer froh wenn mein Sohn etwas Huhn und Reis ist und ganz viel Salat!! aber gekochtes Gemüse mache ich trotzdem und gebe ihnen (sohn, tochter, mann,) immer einen Löffel zum Probieren und ich esse es natürlich genüsslich neben ihnen!
    ich hoffe das hilft!

    1. Das ist doch schon eine tolle Strategie! Was auch noch einen Versuch wert wäre: andere Zubereitungsformen. Also z.B mal im Ofen geröstet, in der Pfanne geschmort oder sogar gebraten, gedämpft und mit Sauce, als Püree etc. Oft muss man es einfach mal „anders“ anbieten.

  2. Hallo! Spezielle Sachen, wo ich weiss, die isst mein Mann sicher nicht, die koche ich 2-3 in der Woche, wo er nicht da ist.Wenn ich Rezepte koche wo Fleisch dabei ist, dann wird er mit verhaftet. Heute gibt’s Rindsroulade aus dem Slowcooker, er meinte beim zubereiten, das hat sicher einen Pferdefuss und als ich das Gemüse dazu gab, meinte er …. aha jetzt weiss ich

  3. Ilse Giczi

    Hallo!
    Ich wollte nur mal sagen, da habe ich mit meinen Mann das große Los gezogen.
    Er isst alles, und ist für neue Rezepte immer offen.
    Schönen Tag
    LG Ilse

  4. Nicht drüber reden ist meine Strategie. Und siehe da. Es fällt nicht mal auf. Bei ganz exotischen Sachen kostet mein Mann und wenn es ihm nicht schmeckt kocht er sich was eigenes.

  5. Silvia Holzeis

    Eine Geschichte von früher…
    Neidig sein….
    Wenn ich nur für mich koche, dann dürfen die anderen nur nach viel Betteln kosten,….
    Ich bin dann richtig neidig….nein das ist nichts für euch…
    Ein paar mal gekostet und die anderen fragen, ob ich nicht für sie das auch mitkochen könnte. Man kann sich ja überreden lassen.
    Und schon wieder eine neue Speise eingeführt.

  6. Das macht tatsächlich alles Sinn und klingt realistisch – für Familienmitglieder die zumindest ein klein wenig zugänglich für Veränderungen sind. Mein 5jähriger Sohn, ein absoluter, beinahe untergewichtiger Härtefall, würde wenn es nicht das Gewohnte gibt, sich nachmittags nur mehr von Bananen und Nüssen ernähren. Soll ich ihm das erlauben? Wäre ja nicht extrem ungesund, aber eine dennoch fragwürdige Ernährungsweise.

    1. Von Nüssen und Bananen kann man schon eine Zeitlang überleben 🙂 Essen ist reine Gewohnheit. Das muss man lernen – und vor allem üben, genauso, wie man sprechen lernt. Kinder haben einen sehr unterentwickelten Geschmackssinn und müssen erst lernen, was gut (=sicher, ungiftig) ist. Daher sind sie von Natur aus eher skeptisch (weil das in der Wildnis die Überlebenschancen steigert, wenn man sich nicht jede potentiell giftige Beere oder Pilz in den Mund steckt….), vor allem, wenn sie es nicht von ganz klein auf (schon in der Schwangerschaft…) kennen gelernt haben. Da heißt es Geduld haben, aber nicht aufgeben. Und NICHT extra kochen! Sondern den Druck aus dem Ganzen nehmen (also keinen Stress machen, wenn er mal nichts isst und auch nicht groß emotional reagieren) und irgendwelchen nicht zu attraktiven Alternativen anbieten (Banane und Nüsse sind okay, aber wenn er die liebt und immer essen könnte, ist es nicht ideal), damit man nicht „verhungern“ muss – aber sonst gilt: gegessen wird, was auf den Tisch kommt (und am besten auch nur zu den Mahlzeiten und nicht irgendwann). Das klingt jetzt bissl hart, ist aber nicht so gemeint. Ganz genau erkläre ich das in meinem „Kinderbuch“ (Die Walleczek Methode für Ihr Kind). Alle Strategien darin wurden mit über 100 Testfamilien getestet und da hatten wir echte Härtefälle dabei – und die haben nach wenigen Wochen alles gegessen.

      1. Liebe Sasha!
        Motiviert von deinen überzeugenden Worten gab es heute Mittag für ALLE Spinat (als Beilage).
        Meine Tochter meinte beim zu-Tisch-kommen „Ah, das Baby (1,5 J.) kriegt heute Spinat!“. Worauf ich genüsslich anwortete: “ Jaaaa, und du auch!“ 🙂
        Skepsis verbreitete sich über den Mittagstisch…
        Die Tochter akzeptierte, das Kleinkind schaufelte nichts hinterfragend und dem kritischen 5-Jährigen konnte ich immerhin 2 EL aufschwatzen.
        Fazit: Diesmal bleib ich dran! Die „neuen“ Lebensmittel werden sich langsam in unsere Menüs einschleichen.
        PS. Dein Kinderbuch habe ich natürlich schon längst gelesen und fand es toll. Warum ich vom Weg angekommen bin, weiß ich nicht mehr…

        1. Super, Michi! Kleine Schritte bringen nachhaltigen Erfolg! Du wirst sehen, in ein paar Monaten wunderst du dich, wie viel sich verändert hat!

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