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Podcast Folge # 31 Trink smart – nicht einfach viel, sondern richtig

Wasser in Gläsern und einem kleinen Fläschchen stehen auf einem Holztisch.

Thema der Folge:

  • Wie viel trinken ist gesund? – Was dein Körper wirklich braucht
  • Warum der Flüssigkeitsbedarf nicht bei allen gleich ist
  • Trinken mit Köpfchen: Worauf du im Alltag achten solltest
  • Welche Getränke dich wirklich hydratisieren – und welche nicht
  • Warum du nicht „auf Vorrat trinken“ solltest
  • Typische Denkfehler: Durst, Kaffee, Wasserflaschen & Co.
  • So behältst du deine Flüssigkeitszufuhr im Blick – alltagstauglich und entspannt

Wichtige Tipps aus der Folge

  • Nicht jeder braucht 2–3 Liter am Tag: Der Flüssigkeitsbedarf hängt vom Körpergewicht, der Ernährung, Bewegung und Außentemperatur ab. Faustregel: ca. 30 ml pro Kilo Körpergewicht – ein Teil davon kommt aus Lebensmitteln.
  • Essen zählt mit: Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Suppen und sogar Brot liefern ebenfalls Flüssigkeit. Sie können bis zu 20 % des Tagesbedarfs decken.
  • Nicht jedes Getränk zählt gleich: Wasser, ungesüßter Tee und stark verdünnte Saftschorlen sind ideal.
  • Kaffee zählt – in Maßen: Kaffee wirkt nicht entwässernd, wie lange behauptet wurde. In normalen Mengen ist er ein Beitrag zur Flüssigkeitsbilanz. Wer aber empfindlich reagiert, sollte auf die Gesamtmenge achten.
  • Nicht „auf Vorrat trinken“: Der Körper kann Wasser nicht speichern. Viel auf einmal zu trinken ist wenig sinnvoll – regelmäßig kleine Mengen über den Tag verteilt ist deutlich gesünder.
  • Mehr Bewegung = mehr trinken: Wer schwitzt, braucht mehr Flüssigkeit. Auch trockene Heizungsluft oder heiße Tage erhöhen den Bedarf. Auf Körpersignale wie trockenen Mund, Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme achten!
  • Durst ist kein zuverlässiger Frühindikator: Besonders im Alter lässt das Durstgefühl nach. Deshalb bewusst und regelmäßig trinken – nicht erst, wenn der Durst kommt.
  • Hilfen im Alltag: Erinnerungen, eine gut sichtbare Flasche auf dem Schreibtisch oder Trinken zu festen Zeiten helfen, eine gute Trinkroutine zu etablieren.
  • Zuckerfalle Saft: Ein Glas (250 ml) Apfelsaft enthält rund 25–30 g Zucker – das ist mehr als ein Glas Cola. Orangensaft liegt bei 20–25 g, Traubensaft sogar bei 35–40 g. Damit ist das Tagesmaximum an freiem Zucker laut WHO oft schon erreicht – oder sogar überschritten.
  • Wasser ist die beste Wahl: Unser Körper verliert Wasser – und braucht Wasser. Kaffee, Eistee, Energydrinks oder gesüßte Getränke können das nicht ausgleichen. Wer das lernt, spart unnötigen Zucker und unterstützt natürliche Körpersignale wie Durst.
  • Wasser „aufpeppen“ statt ersetzen: Wenn dir pures Wasser zu “langweilig” schmeckt, gib Zitronen-, Gurken- oder Orangenscheiben, Kräuter oder Beeren in einen Krug Wasser. So entsteht Geschmack – ohne zugesetzten Zucker. Auch Kräutertees oder ungesüßte Malven- und Hagebuttentees sind gute Alternativen.
  • Trinkverhalten ist erlernt: Wer schon seit seiner Kindheit süße Getränke gewohnt ist, tut sich später schwer mit stillem Wasser. Das zeigt, wie wichtig frühe Gewohnheiten sind – denn was man als Kind lernt, wird zum Standard. Und was man nicht lernt, muss man später mühsam neu trainieren.

Links zur Folge:

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