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Podcast Folge #89 Smoothies & Shakes: Dickmacher oder genialer Hack?

Verschiedene Smoothies und Shakes stehen auf einem Tisch.

Thema der Folge:

Smoothies haben den Ruf, die perfekte gesunde Mahlzeit zu sein. Doch stimmt das tatsächlich? Wir klären, ob Smoothies und Shakes wirklich so gesund sind, wie ihr Ruf vermuten lässt und ob selbstgemachte Smoothies besser sind als gekaufte. Außerdem besprechen wir, wann Smoothies eine sinnvolle Mahlzeit sein können, warum sie oft schlechter sättigen als ganze Früchte und mit welchen Zutaten du sie so aufwertest, dass sie dich wirklich lange satt halten.

Inhalte der Folge:

  • Warum wir im Sommer gerne zu Smoothies greifen.
  • Warum Kauen eine wichtige Rolle für Sättigung und Heißhunger spielt
  • Smoothie oder Saft – wo liegt der Unterschied?
  • Gekaufte vs. selbst gemachte Smoothies: Worauf solltest du achten?
  • Wie viel Obst sollte wirklich in einen Smoothie?
  • Warum Smoothies mit Gemüse oft die bessere Wahl sind
  • So machst du aus einem Smoothie eine ausgewogene Mahlzeit
  • Gekaufte Shakes im Check: Was sich hinter dem Inhaltsstoff Maltodextrin versteckt
  • Worauf du bei der Wahl deines Proteinpulvers achten solltest
  • Regalfrage der Woche: Was taugen Slow Juicer eigentlich?

Wichtige Tipps aus der Folge:

  • Schluckweise genießen statt runterschütten: Ein Smoothie ist ein Mahlzeitenersatz, kein Durstlöscher! Lass dir Zeit und speichle jeden Schluck im Mund leicht ein, da die Kohlenhydratverdauung bereits über den Speichel beginnt.
  • Wenn du Probleme hast, deine Sättigung zu spüren, könnte es hilfreich sein, Obst im Ganzen und nicht als Smoothie zu konsumieren. Das Kauen sorgt für mehr Sättigung.
  • Fett nicht vergessen: Weil Proteinpulver, Skyr oder Magerquark kaum Fett enthalten, musst du aktiv nachhelfen. Gib immer einen Teelöffel Nussmus, Leinöl oder ein Stück Avocado in deinen Shake, denn nur dann kann deine Galle arbeiten und fettlösliche Vitamine werden aufgenommen.
  • Verwende für deinen Smoothie nur so viel Obst, wie du gleichzeitig in einer gewölbten Hand halten kannst. Zu große Mengen Fruktose führen zu Bauchfett und belasten die Leber. Beeren dürfen es aufgrund des geringeren Zuckergehalts gern etwas mehr sein.
  • Ergänze deinen Smoothie immer mit einer Eiweißquelle wie Skyr, Topfen (Quark), Joghurt oder Proteinpulver. Das hält deutlich länger satt.
  • Wenn du im Supermarkt zu einem fertigen Smoothie greifst, schau auf die  Zutatenliste und achte darauf, dass er aus ganzem, püriertem Obst besteht, maximal 20 bis 25 Gramm Gesamtzucker pro Flasche enthält und frei von zugesetztem, aber auch verstecktem Zucker wie Maltodextrin ist. Soll er eine echte Mahlzeit ersetzen, pimpe ihn zu Hause unbedingt mit einer Proteinquelle (wie Skyr) und etwas Fett (wie Nussmus) auf, damit er dich lange satt hält und dein Körper die Vitamine überhaupt aufnehmen kann.
  • Setze auch auf Gemüse. Blattspinat, Gurke oder Zucchini liefern Volumen und Nährstoffe, ohne unnötig viel Zucker (oder Eigengeschmack…) mitzubringen.
  • Achte bei Proteinpulver auf die Aminosäuren: Ein gutes Proteinpulver sollte auf der Rückseite aufgeschlüsselt sein und mindestens 10 Gramm der Aminosäure Leucin pro 100 Gramm Pulver enthalten.

Links zur Folge:

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Viel Spaß beim Zuhören!

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