Kaum ein anderes Gericht vereint Genuss, Sättigung und gesunde Vielfalt so unkompliziert wie ein selbstgemachter Eintopf. Hier haben wir einen Klassiker der französischen Küche an die Faustformel angepasst – und vor allem die Zubereitung vereinfacht.
Dieser herrliche Eintopf nach der Faustformel liefert damit nicht nur viele Ballaststoffe und Vitamine dank einer Extraportion Gemüse, sondern auch hochwertiges Protein für nachhaltige Sättigung – das ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn du Heißhunger vorbeugen und langfristig leichter abnehmen möchtest. Und das Schöne daran: Mit nur einmal Kochen hast du gleich zwei gesunde Mahlzeiten vorbereitet, wodurch du dir Zeit im Alltag sparst und Versuchungen unterwegs gelassen begegnen kannst. Wir nennen das “1 x kochen – 2 x essen”. Gesunde Ernährung darf wirklich einfach sein – und dabei richtig gut schmecken!
Hast du Lust, deine Ernährung noch entspannter, gesünder und alltagstauglicher anzugehen, Heißhunger endlich loszuwerden und ohne Zwang abzunehmen? Dann könnte unser online Programm Faustformel 3 S etwas für dich sein!
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Und jetzt gutes Gelingen bei einem weiteren leckeren Rezept nach der Faustformel!

Rindfleischeintopf Burgunder Art
Zutaten
- 300 g Rindfleisch in Würfeln (Gulasch)
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 3 Scheiben Frühstücksspeck (ca. 30 g)
- 4 Faustgrößen eintopftaugliches Gemüse z.B. Karotten, Lauch, Champignons, Schalotten, …
- 2 TL Tomatenmark
- 250 ml Rotwein (schwer)
- 250 ml Brühe (optional, sonst Wasser)
- 1 EL Mehl optional
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL Thymian
- 1 Faustgrößen stärkehaltige Kohlenhydrate nach Wahl
Anleitung
- Gemüse in bissgroße Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken. Speck in Streifen oder Würfel schneiden.
- Fleisch salzen und pfeffern und von allen Seiten in einer Pfanne sehr scharf in Olivenöl anbraten, damit das Fleisch überall schön Farbe annimmt. Dabei die Pfanne nicht zu dicht belegen, sondern die Stücke lieber in mehreren Portionen hintereinander anbraten. Fleisch in den Slow Cooker (oder Schmortopf) geben.
- Zwiebeln, Knoblauch und Speck in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten, bis der Speck fast ganz gebraten ist.
- Das restliche Gemüse dazugeben und unter Rühren anbraten. Dabei soll es ein bisschen Farbe annehmen, damit sich ein paar Röstaromen entwickeln.
- Hitze reduzieren und mit dem Mehl bestäuben. 1 Minute weiterrühren - Achtung, dass nichts anbrennt!
- Tomatenmark dazugeben und weiterrühren (evtl. die Pfanne von der Platte ziehen, damit es nicht anbrennt).
- Nach und nach schluckweise mit dem Rotwein und der Brühe (oder Wasser) aufgießen. Gut umrühren, damit sich der Bratensatz vom Pfannenboden löst.
- Alles in den Slow Cooker (oder Schmortopf) geben.
- Den restlichen Ansatz mit einem Schluck Rotwein, Brühe oder Wasser noch mal auflösen, aufkochen und auch in den Slow Cooker (oder Schmortopf) gießen.
- Umrühren, Lorbeerblatt und Thymian dazugeben. Evtl. noch einmal salzen und umrühren (Gemüse war noch nicht gesalzen!). Low 7-8 Stunden, High 3-4 Stunden. Wer einen Bräter/Schmortopf verwendet: bei 150°C zugedeckt für ca. 2 Stunden in den Ofen, bis das Fleisch ganz weich ist.
- Tipp: Doppelte Menge kochen und die Hälfte einfrieren! Dazu passen gut Kartoffeln oder Nudeln.





3 Kommentare zu „Wärmender Rindfleischeintopf – eiweißreiches Wohlfühlgericht Vorkochen – und Abnehmen!“
Habe beim Rezept den Rotwein und den Speck weggelassen und mageres Beiried anstelle Gulaschfleisch. Mit Wasser und Tomatenmark aufgegossen. Viel Wurzelgemüse und Champignon. Im Rohr 3 stunden im Bräter bei 150 grad. Ein wirkliches Wohlfühlessen in kalten Wintertagen.
Tolles Rezept, statt Rotwein nehm ich Traubensaft bei solchen Eintöpfen. Das Fleich wird besonders weich wenn es nach dem Hauptkochvorgang noch einige Zeit auf niedriger Hitze „schmurgeln“ (schmoren) und dann mit der Resthitze stehen lässt.
Gute Idee mit dem Saft! (Gerade Traubensaft hat irre viel Zucker – ich würde dann entsprechend weniger nehmen. Kirschsaft könnte auch gut passen (nicht so süß…)).