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Intervallfasten und FF – wie passt das zusammen?

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Wer die Faustformel von Anfang an kennt, der weiß, dass ein wesentlicher Aspekt davon ist, dass man regelmäßig isst, nicht hungert, keine zu großen Abstände zwischen den Mahlzeiten hat und sich immer entspannt satt isst. 

Aber da gibt es auch unser Intervallfasten-Programm “Stoffwechsel SOS”. Das basiert auf den Prinzipien des “Alternate Day Fastings”, einer Form von Intervallfasten, an dem man jeden zweiten Tag fastet und sich an jedem anderen zweiten Tag satt isst – und das 10 Tage lang. Wie passt das denn mit den Prinzipien der Faustformel zusammen?

Das Faustformel System ist u.a. für die Menschen entwickelt, die vielleicht schon viele Diäten hinter sich haben oder bei denen “einfach weniger Zucker/Ungesundes essen und ein bisschen mehr Sport” irgendwie nicht klappen will. 

Sehr oft sind folgende Faktoren ausschlaggebend:

  1. 🍫 Heißhunger & Gier auf Süßes abstellen – mögliche Fressattacken stoppen. 
  2. 😌 Stress reduzieren besonders der, der über Ernährung ausgelöst wird
    (Denn hoher Stress verhindert Abnehmen). 
  3. 🍽️ Entspannter Zugang zum Essen –
    Ernährung war oft jahrelang ein viel zu dominantes Thema in deinem Leben? Nun geht es darum, endlich ein System zu finden, das funktioniert, bei dem man das Gefühl hat, wieder Kontrolle über seine Ernährung zu haben, aber dabei entspannt genießen zu können. 
  4. ⚖️ Hormonelle Signale reparieren & das Sättigungsgefühl normalisieren
    Kurzum, den Körper mit allem zu versorgen, was er braucht, um gesund zu sein. Ein gesunder Körper strebt ganz automatisch ein gesundes Normalgewicht an! 

 

All diese Aspekte deckt die Faustformel gezielt ab. 

Aber manchmal möchte man sich nicht nur auf schrittweise Erfolge verlassen, sondern ein schnelleres, kurzfristiges Erfolgserlebnis haben? Einfach schnell mal 1-2 kg abnehmen? Aber wie klappt das – ganz ohne Crash-Diät und ohne dass danach der Jojo-Effekt erbarmungslos zuschlägt? 

Außerdem hört man so viel Gutes über verschiedene Formen von Fasten und Intervallfasten – würde es also evtl. Sinn machen, das irgendwie in die Ernährung nach der Faustformel einzubauen? 

Intervallfasten kann viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Welche das sind, habe ich hier erklärt . Aber gleichzeitig kann es auch ziemlich schiefgehen und schlicht nichts bringen, sich damit zu quälen, wenn man es falsch angeht. (Welche Fehler man dabei machen könnte und wie man sie vermeidet, habe ich hier zusammengefasst).

Wie man in diesen Artikeln sehr gut erkennen kann: Wir finden, Intervallfasten ist – egal in welcher Form – keine empfehlenswerte Dauerernährung. Aber es kann sehr hilfreich und nützlich sein, (maximal) alle paar Monate ein paar Tage Intervallfasten einzulegen. 

Wir haben unzählige Studien durchforstet und unsere Erfahrung mit zigtausend Teilnehmer:innen analysiert: Daraus haben wir die für uns perfekte Form entwickelt, die wir “optimiertes Intervallfasten” nennen. Sie nutzt alle Vorteile des Intervallfastens, vermeidet dabei aber häufige Fehler und gefährliche Risiken, die andere Formen so mit sich bringen.

Aber was bewirkt optimiertes Fasten?

Eines meiner Lieblingsbeispiele ist dieses Zitat von Ina, einer Teilnehmerin aus unserem Stoffwechsel SOS Programm:

“Ich habe bei S.O.S. mitgemacht, da ich einfach einen Anstoß brauchte, um mich wieder besser zu ernähren und ich einfach wissen wollte, ob ich überhaupt einen Fasttag durchhalten kann. Das Programm war bei mir erfolgreich, vor allem in den Wochen danach. Während der 10 Tage tat sich bei meinem Gewicht nicht so viel, allerdings konnte ich danach sogar während des Urlaubs richtig sündigen und habe mein Gewicht gehalten bzw. konnte sogar abnehmen. Und meine Verdauung hat sich super reguliert.“

Oder das hier, von Andrea:

“Ich fand das SOS Programm gigantisch. Schwer gefallen ist es mir überhaupt nicht, obwohl ich an den Fasttagen immer auch Sport getrieben habe und die Zwischenmahlzeit erst mittags bzw. nachmittags gegessen habe. Abnahme ca. 4 kg.

Zu meiner Geschichte: Mein Stoffwechsel war absolut kaputt. Ich habe eine Insulinresistenz, die vor ca. 10 Jahren mit Tabletten behandelt worden ist. Nach einigen Jahren Tabletten (und ca. 15 kg weniger) hieß es, dass die Insulinresistenz „behoben“ sei und ich keine Tabletten mehr brauche.

Das ging ca. 2 Jahre gut und dann habe ich aus unerklärlichen Gründen wieder ca. 10 kg zugenommen. Trotz 3-4 x Sport pro Woche, wenig essen etc. Das Gewicht ging stetig rauf. Es war auch „kein Problem“ nach einem 2-wöchigen Urlaub 8 kg mehr auf die Waage zu bringen. Ärzte, Fitness-Studio etc. waren ratlos. Ich nehme jetzt wieder die Tabletten gegen die Insulinresistenz, aber dennoch kam nicht der erhoffte Erfolg. Ich war so verzweifelt und machte das S.O.S. Programm als letzten Versuch. Und was soll ich sagen: Ich war zwischenzeitlich 3 Wochen im Urlaub (davon 1 Woche in einer Familie) und konnte mich nicht allzu sehr an das Essen halten, hatte es aber immer im Hinterkopf. Machte trotzdem Sport und bin jetzt wieder „eingestiegen“. Ich habe in dieser Zeit mein Gewicht gehalten – was davor undenkbar gewesen wäre. Davor habe ich das Essen nur „angeschaut“ und schon 1 kg mehr auf der Waage… Ich bin voll begeistert.”

Das ist auch das – meiner Meinung nach – Wichtigste an diesem Programm:
Wir verwenden Intervallfasten nicht als “Crash-Diät” oder um sich möglichst schnell runterzuhungern, sondern vor allem, um die Signale im Körper zu verbessern, denn das kann langfristiges Abnehmen enorm verbessern.
Wichtig ist also nicht so sehr, was während der 10 Tage passiert, sondern was in den Wochen danach passiert.

Genau das bezwecken wir mit Intervallfasten! Es geht nicht darum, in der “Fastenzeit” möglichst wenig zu essen und damit Kalorien zu sparen, sondern es geht darum, die Signale im Körper längerfristig und konstant zu verbessern

Wir verwenden Intervallfasten also nicht als Ersatz oder “Verbesserung” der Faustformel, sondern als gezieltes “Werkzeug” zwischendurch.
Das ist ein bisschen so wie Krafttraining: Extrem nützlich, wenn man es gezielt einsetzt – aber keiner sagt, man sollte deswegen den ganzen Tag mit einer 40 kg-Hantel herumlaufen. 😉

Also:

  1. Die Faustformel ist und bleibt die Faustformel (du kannst dir hier übrigens eine kostenlose Übersicht über die wichtigsten Regeln herunterladen) – daran hat sich nichts geändert.
  2. Intervallfasten kann ein nützliches Werkzeug sein, ist aber – unserer Meinung nach – nicht als langfristige Ernährungsform geeignet. Auch ist es kein Muss – sondern nur eine tolle Ergänzung, falls es zu einem passt und man Lust darauf hat. 

Wenn du also bisher schon ein erfolgreicher “Fäustling” warst und dich gefragt hast, warum du plötzlich zwischendurch “hungern” sollst, hoffe ich, dass ich das hier ein wenig aufklären und besser erklären konnte. 

Wenn du deinem Stoffwechsel einen kleinen “Schubs” geben möchtest oder neugierig bist, ob Intervallfasten etwas für dich sein könnte, dann schau dir vielleicht unser Programm “Stoffwechsel SOS” an, das könnte dann ein nützliches Tool für dich sein. 🤩

9 Kommentare zu „Intervallfasten und FF – wie passt das zusammen?“

  1. Liebe Sasha,
    mich würde interessieren, ob man das Intervallfasten immer mal wieder anwenden kann, also z.B. 2x im Jahr als „Unterstützung“ oder wären da die Detox-Days besser geeignet? Und müssen es genau 10 Tage sein oder kann man das Programm auch abkürzen?

    1. Ja, genau – ich finde 2-3 x pro Jahr genau richtig, aber eben nicht als Dauerernährung. Die Dauer ist total flexibel, aber wir finden 5 Fasttage genau richtig – aber das kann man auch kürzer und ein bisschen länger machen. Ich würde es aber nicht mehrere Wochen durchgehend machen (außer bei bestimmten Krankheitsbildern wie Chronic Fatigue, aber das ist dann ganz was anderes).

  2. Mich würde das Intervallfasten auch sehr interessieren vor allen da ich das Stoffwechsel SOS nicht machen kann da ich keine Nüsse essen darf und leider mit der Faustformel und trotz des Zuckerprogramms nichts abnehme

    1. Liebe Mona, das S.O.S Programm geht auch ohne Nüsse. Da kommen gar nicht so oft Nüsse vor (anders als beim Detox Programm) und wir können dir gerne sagen, wie du das ersetzen kannst. Ich werde sicher bald über die Vor- und Nachteile von verschiedenen Formen von Intervallfasten schreiben, weil es scheinbar auf großes Interesse trifft. Aber, wie du dir vorstellen kannst, finde ich die Form, wie wir sie im S.O.S. Programm machen, am effektivsten – sonst hätte ich das Programm ja nicht danach zusammen gestellt. Also: wenn es dich interessiert und du gerne mitmachen möchtest – an den Nüssen soll es nicht scheitern! 🙂

  3. Angelique Novotny

    Hallo Sasha! Mich würde ein Artikel über 16:8 im Urlaub interessieren. Eigentlich kommt man da „nur“ auf 2 Hauptmahlzeiten, da man ja das Frühstück auslässt. Wenn ich nun 2 Wochen 16:8 mache – kommt mein Körper da nicht in den Sparmodus? Bzw. ist diese „Mangelversorgung“ egal, weils nur 2 Wochen sind? Was geschieht im Körper, wenn ich wieder heim komme und sehr wohl wieder frühstücke? Soo viele Fragen 😉 Danke dir schon jetzt. Liebe Grüße Angelique

  4. Tanja Pötscher

    Liebe Sasha,
    ich habe heute meinen 4. SOS-Fastentag und auch mich würden bitte Vor- und Nachteile anderer Formen SEHR interessieren… Das Fasten selbst fällt mir überraschend leicht, aber ich leide extrem (!!!!!!) unter diesen „Mini-Mahlzeiten“, da sie meinen Hunger erst so richtig anstacheln bzw. verstärken. Von daher wäre ich an alternativen Ideen mit jeweiligem Pro und Kontra – nämlich so hin und wieder in die normale FF eingeschoben – SEHR interessiert… und auch, ob es da schon Erfahrungswerte gibt, ob das gewichtsmäßig bzw. gesundheitlich was bringt.
    LG, Tanja.

  5. Hallo Sasha! Mich würde auch ein weiterer Block interessieren. Super wäre es auch, wenn SOS auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal angeboten wird. Ich möchte es unbedingt machen. Schaffe den Kurs im September mit 3 Kindern aus finanziellen Gründen einfach nicht 🙁

  6. Hallo liebe Sasha,
    Ich würde mich sehr über einen weiteren Blogartikel zum Thema Intervallfasten freuen, vl. mit jeweiligen Vor- und Nachteilen, empfohlene Dauer, etc.
    Ebenso wäre es toll, ein Beispiel zu bekommen, wie so ein Fastentag genau aussieht. Du schreibst von sehr kleinen Mahlzeiten: was beispielsweise? Ein Stück Obst und Nüsse oder Joghurt, eine „normale“ Mini-Mahlzeit, …???
    LG, Anita

    1. Ja, genau das würde mich auch sehr interessieren. Liebe Sasha, es wäre toll, wenn du die verschiedenen Möglichkeiten des Intervallfastens mit Vor- und Nachteilen grob skizzieren könntest. Idealerweise auch mit einem Beispiel für einen Fasttag bei der Version „alternate day fasting“.
      Eine konkrete Frage hätte ich zu 16:8: Wieso soll man genau das Frühstück auslassen und nicht z.B. das Abendessen einmal pro Woche?
      Ich lebe seit fast 10 Jahren nach der Faustformel (um ehrlich zu sein, vielleicht nicht immer 80:20, sondern 70:30 über die gesamten 10 Jahre gerechnet, aber dafür dauerhaft). Ich lasse (fast) nie eine Mahlzeit aus und insbesondere nicht das Frühstück. Deshalb war ich sehr erstaunt, als ich von dir Vorschläge zum Intervallfasten las und beginne aber langsam durch deine Blog Beiträge und Stoffwechsel Videos den Sinn zu verstehen. Deshalb würde ich gerne auch als kurzfristige „Kur“ oder „Boost“ für meinen Stoffwechsel das Intervallfasten probieren und bin für mich gerade am evaluieren, welche Version Sinn machen könnte.
      Danke!

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